Hautverletzungen bei Kindern: schnell und richtig handeln

Es ist schnell passiert: beim Toben schlägt sich Ihr Kind das Knie auf, beim eifrigen Helfen in der Küche wird sich in den Finger geschnitten und das heisse Bügeleisen muss untersucht werden: Nun ist Erste Hilfe angesagt, und die Wunde muss richtig versorgt werden.

Die Basismassnahmen der richtigen Wundversorgung

Grundsätzlich muss jede Wunde nach Schwere und Art der Verletzung beurteilt werden. Reinigen, Desinfizieren und Abdecken mittels geeigneter Wundauflage sind die ersten Massnahmen, die bei kleineren Verletzungen durchzuführen sind, um eine Infektion der Wunde oder Wundstarrkrampf zu verhindern.

Die akute Wunde selbst sollte feucht behandelt werden, denn ein feuchtes Wundmilieu fördert die schnelle Abheilung und reduziert das Narbenrisiko. Ein ideales Wundheilmittel reguliert folglich die Wundfeuchtigkeit, schützt vor Krankheitserregern, erlaubt eine schmerzlose Anwendung und weist eine gute Verträglichkeit auf – wichtig speziell bei Kindern.

Moderne Wundbehandlung

Es gibt heute ideale Wundsalben, die alle Anforderungen an eine feuchte Wundheilung erfüllen. Durch die galenische Form der Salbe wird das Feuchthalten der Wunde unterstützt, Silber z. B. wirkt desinfizierend und schützt damit vor Bakterienbesiedelung. Weisser Ton saugt überschüssige Wundflüssigkeit auf und verhindert damit ein Aufquellen des gesunden Wundrandes und wirkt ausgleichend auf die Feuchtigkeit der Wunde. Kleinere Wunden wie z. B. Schnittwunden, Abschürfungen, kleine Kratzer oder kleinere Verbrennungen können mit dieser Form der Wundsalbe optimal und schnell abheilen – zudem dient die Salbe gleichzeitig als Wundauflage und ersetzt einen Verband.

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