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Nicht nur für die Blutgerinnung …

Vitamin K, das 1920 entdeckt wurde, ist bekanntlich an der Blutgerinnung beteiligt (K wie Koagulation). Erst seit Kurzem wissen wir, dass es auch eine Rolle für den Knochenmetabolismus und beim Erhalt der Elastizität der Blutgefässe spielt. Das sind zwei wichtige Pluspunkte für unseren Körper!

Eigentlich gibt es mehrere K-Vitamine …

… doch wir schauen uns das K2 oder Menachinon etwas genauer an. Es ist das effizienteste K-Vitamin (mit einer Tagesdosis von 180 mcg), am besten verträglich und wird am häufigsten verwendet. Nahrungsmittel, die Vitamin K2 enthalten sind Leber, Sauerkraut und fermentierte Milchprodukte sowie vor allem Natto, ein japanisches Produkt auf Sojabasis. Das Vitamin wird ausserdem auch von den Darmbakterien selber produziert. Auch in hohen Dosen wirkt
Vitamin K2 nicht toxisch.
Vitamin K1 oder Phyllochinon wird ausschliesslich durch Pflanzen synthetisiert. Die besten Lieferanten sind Blattgemüse (Spinat, grüner Salat), Kohl, Algen sowie Soja- und Rapsöl. Die Hauptaufgabe besteht in der Blutgerinnung.
K3 wiederum ist zwar wirksamer als K1 und K2, es wird aber kaum noch verwendet, weil es zahlreiche Nebenwirkungen hervorrufen kann (Erbrechen, Anämie, Kraftlosigkeit, Schwindel usw.). Eigenschaften und Gegenspieler Wie erwähnt ist K2 am Herz-Kreislauf-System und am Knochenmetabolismus beteiligt (und damit auch wichtig für die Prävention und Begleitbehandlung von Osteoporose).
Zu den Gegenspielern des Vitamins, die einen Mangel verursachen können, gehören Alkohol, Medikamente wie Antibiotika, welche die Darmflora verändern, sowie Leber- oder Gallenbeschwerden, welche die Aufnahme hemmen.

Gut zu wissen:

Das in der Darmflora synthetisierte Vitamin K kann einen beträchtlichen Teil des Tagesbedarfs decken – bei manchen Personen bis zur Hälfte.

Rita Ducret-Costa
Chefredakteurin von vitamag®, Pharmazeutin mit Abschluss an der Universität von Bologna, Ernährungswissenschaftlerin und Homöopathin.

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