Den Schnupfen bekämpfen

Der Herbst ist wieder da – mit kurzen, grauen Tagen, die uns einen Mangel an Vitamin D bescheren, diesem unentbehrlichen Immunstimulans. Dazu kommen unzählige Rhinoviren, die es auf unsere Atemschleimhäute abgesehen haben.

Präventive Massnahmen

• Nahrungsergänzungen und gewisse Pflanzen bieten wertvolle Unterstützung. Bewährt haben sich Multivitamin- und Multimineralstoffkomplexe, Aminosäuren, plasmolysierte pflanzliche Hefe, Echinacea, Knoblauch usw.
• Eine konsequente Handhygiene ist unabdingbar, da Rhinoviren über die Hände übertragen werden, ebenso wie Speicheltröpfchen beim Sprechen oder Niesen.
• Weitere wirksame Massnahmen sind das Lüften von Wohnräumen, die Befeuchtung der Umgebungsluft sowie das Spülen der Nase mit einer physiologischen Lösung, um die Atemschleimhaut zu befeuchten.
• Um die Ansteckungsgefahr zu minimieren, sollten Nasentropfen und Nasensprays nicht innerhalb der Familie weitergegeben werden. Jedes Familienmitglied soll sein eigenes Produkt zur Hand haben.

Lindernde Massnahmen

Nicht immer ist es möglich, einen Schnupfen zu vermeiden – ihn zu behandeln, hingegen schon. Eine ideale Ergänzung zu relativ hoch dosierten Präparaten mit Vitamin C und Zink sowie Echinacea sind gefässverengende Präparate, Fumigationen, das Auftragen einer wärmenden Salbe oder Bäder mit ätherischen Ölen.

In jeder Hausapotheke unerlässlich

Schnell und langanhaltend wird die Nase frei durch ein topisch (d. h. lokal) angewendetes gefässverengendes Präparat in Form von Tropfen, Spray oder Gel. Zum Beispiel wirkt Oxymetazolin bereits nach 1 Minute und während 12 Stunden. Solche Präparate für die Nase lindern nicht nur die Schnupfensymptome, sondern helfen auch, anderen Atemwegserkrankungen vorzubeugen. Wenn sie am Abend angewendet werden, verhindern sie das Hinunterlaufen von Schleim in den Rachen – und verhindern somit einen nächtlichen Hustenreflex und Halsschmerzen beim Aufwachen.

Kurzzeitige Anwendung

Diese Nasenprodukte sollten ohne ärztliche Rücksprache nicht länger als eine Woche angewandt werden. Bei längerem Gebrauch können diese Medikamente zu einer Gewöhnung führen, zudem können sie eine trockene Rhinitis mit Krustenbildung und Atemschwierigkeiten auslösen.

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