Zahndurchbruch: Leiden verboten!

In der Regel stösst im Alter von 6–8 Monaten der erste Zahn durchs Zahnfleisch. Meistens wird das Baby dabei auf eine harte Probe gestellt, und die Eltern fühlen sich hilflos.

Der Zahndurchbruch ist eine mühsame Zeit: Wenn der Zahn durch das Zahnfleisch stösst, führt dies zu Entzündungen, Schwellungen und Schmerzen. Das Baby hat übermässigen Speichelfluss, schläft schlecht, verliert den Appetit, hat leichtes Fieber und leidet unter Durchfällen, die ein wundes Gesäss verursachen. Wer könnte ihm verübeln, dass es quengelig und weinerlich wird?
Lindern können die Eltern diese Schmerzen mit einem Zahngel, mit einem kühlbaren Beissring … und natürlich mit vielen Streicheleinheiten!
Homöopathische Mittel sind wirksam und frei von Nebenwirkungen. Sie nehmen auch beim Zahnen einen wichtigen Platz ein. Kombinationspräparate decken aufgrund ihrer Zusammensetzung alle Symptome ab und sind daher besonders interessant. Chamomilla ist das Heilmittel «par excellence» für den Zahndurchbruch; es lindert allgemein Schmerzen, die der Kranke als unerträglich empfindet, unabhängig vom Ort des Schmerzes. Phytolacca ist zu empfehlen bei übermässigem Speichelfluss und einem unwiderstehlichen Drang, die Zähne zusammenzupressen. Rheum hilft gezielt gegen Durchfall während des Zahnens sowie gegen ein dadurch bedingtes wundes Gesäss.

Einzeldosis: neue Darreichungsform

Eine bedeutende, unserem modernen Lebensstil angepasste Neuheit sind sterile Einzeldosen. Sie sind hygienisch (kein direkter Kontakt zwischen Finger des Erwachsenen und Mund des Babys), praktisch (man kann sie überall hin mitnehmen, zu den Grosseltern, in die Krippe usw.) und einfach in der Anwendung (keine Kügelchen, die im Mund aufgelöst werden müssen).