Wohltuende Nährstoffe für die Augen

Nährstoffe Augen
Einige Vitamindefizite können zu Sehstörungen führen.

Die Ernährungstherapie spielt eine sehr wichtige Rolle bei der Prävention und/oder der Behandlung von Augenerkrankungen.

Eine angemessene Ernährung trägt dazu bei, viele unserer Organe zu erhalten und zu pflegen. Die Augen sind da keine Ausnahme. In der Tat kann eine gute Sehkraft täglich leicht aufrechterhalten werden.

Augenerkrankungen aufgrund von Mängeln

Eine Photophobie (Überempfindlichkeit der Augen) mit tränenden Augen kann mit einem Mangel an Vitamin B2 zusammenhängen. Betroffene haben manchmal das Gefühl von Sand in den Augen.

Eine Photophobie mit trockenen Augen wiederum wird durch ein Defizit an Vitamin A verursacht. Ein schwerer Vitamin-A-Mangel führt zu einer Xerophtalmie. Bei dieser Augenerkrankung trocknen die Bindehaut und die Hornhaut aus.

Eine weitere mögliche Folge eines Vitamin- A-Mangels ist die Hemeralopie, auch Nachtblindheit genannt, die sich durch eingeschränktes Sehen bei schwachem Licht (Dämmerung, schlechte Beleuchtung) bemerkbar macht.

Antioxidantien: unerlässlich, um die Augen zu erhalten

Sehstörungen und Augenreizungen gehören zu den ersten Symptomen von Diabetes. Ohne geeignete Behandlung können diese Beschwerden zu ernsthaften und sogar irreversiblen Verletzungen an der Netzhaut führen. Die diabetische Retinopathie ist der häufigste Grund für eine Erblindung in der westlichen Welt.

Als Katarakt wird die teilweise oder vollständige Trübung der Linse bezeichnet, die für einen fortschreitenden Sehverlust verantwortlich ist. Ein Katarakt bei älteren Menschen steht mit dem Alterungsprozess der Linse in Zusammenhang, d. h. oxidativen Schädigungen. Als Prävention sollte deshalb auf eine optimale Zufuhr von Antioxidanzien geachtet werden: Vitamin A, Betacarotin, Lutein, Vitamin C und E, Zink, Selen, Coenzym Q10 usw.

Dieselben Massnahmen sind sinnvoll bei einer Makuladegeneration, einer Schädigung in einem bestimmten Bereich der Netzhaut, der als Makula oder «gelber Fleck» bezeichnet wird. Diese Krankheit gehört zu den häufigsten Gründen für eine Erblindung ab 50 Jahren.

Beim Glaukom (Grüner Star) schliesslich handelt es sich um eine Augenkrankheit infolge eines erhöhten Augeninnendrucks. Dabei wird der Sehnerv geschädigt und Betroffene können ebenfalls erblinden. Übermässiger Konsum von Koffein begünstigt das Auftreten und Fortschreiten dieser Augenerkrankung.