Start Communiqués de presse Wer sein Asthma kennt, kann es besser kontrollieren

Wer sein Asthma kennt, kann es besser kontrollieren

Jedes 10. Kind und etwa jede 14. erwachsene Person in der Schweiz ist von Asthma betroffen. Die Auslöser von Asthmaanfällen sind vielfältig: körperliche Anstrengung, kalte und trockene Luft, Kontakt mit Pollen oder anderen Allergenen. Um Anfällen vorzubeugen und Notfälle zu vermeiden, müssen Asthmatikerinnen und Asthmatiker ihre Krankheit und deren Behandlung gut kennen.

Asthma ist nicht heilbar aber meistens kontrollierbar

Asthma ist nicht heilbar. Die Symptome aber lassen sich mit den heutigen Behandlungsmöglichkeiten in den meisten Fällen gut kontrollieren. Dazu sind die richtige Diagnose, die richtige Behandlung und eine gute Schulung der Betroffenen nötig. Je besser sie ihr Asthma kennen und damit umgehen können, desto besser können sie ihre Krankheit auch kontrollieren. So messen Asthmatikerinnen und Asthmatiker morgens und abends ihren Peak-Flow (Spitzenfluss) mit einem einfachen Messgerät, der anzeigt ob und wie stark die Bronchien verengt sind. Bei etwa der Hälfte der Betroffenen ist das Asthma ungenügend kontrolliert und sie leiden unter Symptomen und zum Teil heftigen Anfällen. Wenn Betroffene eine normale Lungenfunktion haben, keine Symptome verspüren, Sport treiben und allen gewünschten Aktivitäten nachgehen können, ist ihr Asthma gut kontrolliert. Auch Kinder mit Asthma sollen an den Aktivitäten ihrer Schulklassen und ihres Freundeskreises teilnehmen und Sport treiben können.

Neues Infoblatt: Kortison bei Atemwegserkrankungen

Die chronische Entzündung in den Atemwegen bei Asthma wird sehr oft mit kortisonhaltigen Medikamenten behandelt. Da diese Medikamente inhaliert werden, gelangen sie direkt dahin, wo sie wirken sollen. Ein neues Infoblatt klärt über Wirkungsweise, Nutzen und mögliche Nebenwirkungen dieser Behandlung auf.

Soeben ist auch eine neue Broschüre der Lungenliga zum Thema Asthma erschienen. Die 20-seitige Broschüre erklärt Ursachen, Symptome und Behandlung von Asthma auf knappe und verständliche Weise. Infoblatt und Broschüre können bei der Lungenliga kostenlos bestellt werden.

Die Lungenliga unterstützt Betroffene mit Schulung, Beratung und Information

In Patientinnen und Patientenschulungen der Lungenliga lernen Kinder und Erwachsene unter kompetenter Anleitung, wie sie im Alltag mit ihrer Krankheit gut umgehen können. Für Jugendliche mit Asthma bietet die Lungenliga Powerlungs-Rudertrainings an, die auf verschiedenen Flüssen und Seen in der Schweiz stattfinden. In Einzelberatungen werden Betroffene und Angehörige individuell unterstützt, beispielsweise bei Fragen zur Allergieprävention oder Inhalationstechnik.

Der Online-Arzt Dr. med. Thomas Rothe, Pneumologe FMH in Davos-Clavadel, beantwortet vom 26. April bis 20. Mai 2011 auf www.lungenliga.ch medizinische Fragen zu Asthma und anderen Lungen- und Atemwegserkrankungen. Am Lungentelefon 0800 404 800 beantwor-ten Ärztinnen und Ärzte jeden Dienstag von 17-19 Uhr Fragen zu Lunge und Atemwegen.

Die neue Asthma-Broschüre, das Infoblatt und weitere Broschüren rund ums Thema Asthma können kostenlos in Deutsch, Französisch und Italienisch über www.lungenliga.ch, per E-Mail bei [email protected], oder per Telefon unter 031 378 20 50 bestellt werden.

Die kantonalen Lungenligen bieten für Asthmabetroffene verschiedene Kurse an wie Patientenschulungen, Schwimmkurse, Kurse Atmen und Bewegen, Atemphysiotherapiekurse. Eine vollständige Übersicht über das Kursangebot finden Sie auf www.lungenliga.ch.

Leben heisst atmen

Die Lungenliga ist die Schweizerische Gesundheitsorganisation für die Lunge und die Atemwege. Sie setzt sich dafür ein, dass weniger Menschen an Atemwegserkrankungen Erkrankungen der Atmungsorgane leiden oder gar vorzeitig daran sterben, und dass Atembehinderte und Lungenkranke möglichst beschwerdefrei leben können. 23 kantonale Ligen sind wichtige Anlaufstellen für Menschen mit Atembehinderungen und Lungenkrankheiten wie Asthma, Schlafapnoe, chronische Bronchitis und COPD sowie Tuberkulose. Die Lungenliga engagiert sich auch für eine bessere Luft – drinnen und draussen.

Bildmaterial zum Thema Asthma steht zum Herunterladen unter www.lungenliga.ch/medien zur Verfügung.

Auch zu lesen

Spende-Aktion Together vitamag® unterstützt die Stiftung Nicole Niquille

Die medizinische Versorgung in Nepal liegt nahe bei null. Von 100 000 Geburten sterben 750 Mütter und 5900 Kinder innerhalb des ersten Jahres –...

Nachhaltig schlank!

Einige Kilos zu viel sind nicht nur ein rein asthetisches Problem: Ubergewicht ist ein ernst zu nehmender Risikofaktor für zahlreiche Krankheiten (Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, bestimmte Krebsarten usw.). In der Schweiz bringt etwa ein Drittel der Bevölkerung zu viel auf die Waage, undjährlich sind 300 Todesfalle auf Ubergewicht zurückzuführen.

Gesundheitsförderung Schweiz veröffentlicht Wirkungsbericht für das Jahr 2011

Bern, 17. April 2012. Seit heute ist der Jahresbericht 2011 von Gesundheitsförderung Schweiz online verfügbar. Er gibt einen Überblick über die im Jahr 2011 umgesetzten Projekte und zeigt die Wirkung der Massnahmen auf. Mit ihren Programmen in den Bereichen Gesundes Körpergewicht sowie Psychische Gesundheit und Stress erreicht Gesundheitsförderung Schweiz zusammen mit den Partnern inzwischen mehr als 100'000 Arbeitnehmende, rund 120'000 Kinder und Jugendliche und mehr als 400'000 slow Up-Teilnehmende.

Innovation als Wachstumsmotor für Apotheken?

Freitag, 24. September 2010, ab 9.30 Uhr im Rolex Learning Center der EPFL in Lausanne

Lebensqualität und Persönlichkeitsentwicklung: Wie ist es um Ihre Motivation bestellt?

Die Motivation ist ein komplexes und kaum messbares Phänomen. Wie stark wir motiviert sind, zeigt sich an unserem Verhalten und unserer Haltung. Motivation verleiht uns einen Energieschub. Wir haben ein Ziel und sind fest entschlossen, beharrlich dranzubleiben, um es zu erreichen.