Wenn uns der Husten fest im Griff hat

Husten tritt häufig im Zusammenhang mit einer Erkältung der oberen Atemwege auf. Er kann durchaus zwei bis drei Wochen andauern und einem das Leben schwer machen, sowohl tagsüber als auch nachts. Die Heilung braucht somit etwas Zeit, und häufig ist Unterstützung durch ein Medikament willkommen.
 

Eine typische Erkältung kann mit Schnupfen oder einem kratzenden Hals beginnen. Die verantwortlichen Viren befallen die Schleimhaut von Nase, Rachen und Bronchien mehr oder weniger intensiv und erfolgreich.

Wenn unser Immunsystem «in Form» ist, bereitet es ihm keine Mühe, diese Krankheitserreger abzuwehren. Tragen Sie ihm deshalb Sorge! Wichtig sind genügend Schlaf, eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen und regelmässige Bewegung auch an der frischen Luft.

Akute Bronchitis

Der Pneumologe Dr. Eric Breitenstein erklärt: «In den Bronchien kann eine Erkältung eine sogenannte akute Bronchitis auslösen. In den meisten Fällen sind Viren die Ursache.

Im Allgemeinen leiden die Betroffenen zuerst an einer viralen Infektion der oberen Atemwege, häufig an einer Pharyngitis (Rachenentzündung) oder an Schnupfen, anschliessend tritt infolge der Reizung ein trockener Husten auf. Falls sich die Entzündung bis in die Bronchien ausbreitet, wird der Husten feucht und produktiv, mit mehr oder weniger gefärbtem Auswurf. Danach wird der Husten wieder trocken und verschwindet schliesslich. Normalerweise heilt er somit von selber aus.

Zur Behandlung der Symptome ist ein schleimlösendes Medikament (Mukolytikum) zu empfehlen. Bei Bedarf beruhigt ein Medikament gegen Husten ausserdem den Hustenreflex, vor allem nachts.»

Zusätzlich sollten Sie darauf achten, dass Sie genügend trinken, zum Beispiel Brusttee oder Thymian-, Lindenblüten- oder Eibischtee.

Allgemein können gegen Erkältungssymptome auch Inhalieren, Einreiben oder ein heisses Bad helfen.

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