Was lasst sich gegen Arthrose tun?

Arthrose

Eine sachgemasse und zielgerichtete Behandlung setzt zunachst einmal eine arztliche Diagnose voraus. Wenn Sie an den typischen Symptomen leiden – Morgensteifigkeit, Schmerzen beim Aufstehen und bei den ersten Schritten und/oder nach intensiver Beanspruchung – kann Ihr Arzt oder Ihre Ärztin anhand eines Röntgenbildes feststellen, ob eine Arthrose vorliegt

Am haufigsten ist das Kniegelenk betroffen, gefolgt von Hüften, Wirbelsaule und Fingern. Eine gezielte Starkung der Muskulatur durch Physiotherapie entlastet die Gelenke und verhilft zu einer gelenkschonenden Haltung.

Bei Übergewicht wirkt sich eine Gewichtsreduktion günstig aus. Arthose ist eine fortschreitende Krankheit. Sie ist kennzeichnet durch einen stetig zunehmenden Knorpelschwund in den betroffenen Gelenken, was letztlich zu Entzündungen und immer stärkeren Schmerzen führt.

Das Fortschreiten der Arthrose lasst sich bremsen!

Die medikamentöse Behandlung einer Arthrose kann die Beschwerden recht wirksam bekämpfen. Bereits einfache Schmerzmittel mit Paracetamol können betroffene Gelenke wieder einsatzfähig machen. Zum weiteren Arsenal der Schulmedizin zählen nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) und Präparate mit Cortison. Wegen deren möglichen Nebenwirkungen halten viele Arthrose-Betroffene Ausschau nach Alternativen.

Eine solche bieten die seit längerem erhältlichen Knorpelschutzsubstanzen (Chondroprotektiva). Sie enthalten Chrondroitine oder Gluccosamine. Chondroitin (eigentlich: Chondroitinsulfat) ist ein von den Knorpelzellen gebildeter Stoff, also ein körpereigener Bestandteil des Knorpelgewebes mit der Aufgabe, den Knorpel gegen Druck und Belastung widerstandfähig zu machen. Eine klinische Studie, die 2015 in Kanada durchgeführt wurde, hat jedoch gezeigt, dass die längerfristige Einnahme eines Produkts auf Chondroitinbasis den Knorpelverschleiß zu verlangsamen vermag. Der Arzt berät Sie bei der Wahl des Präparates und bei dessen Dosierung.