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Warzen

Warzen kriegt meine Haut nicht!

Natürlich gutartig, aber unästhetisch, störend und manchmal schmerzhaft: Warzen sind ein Problem, das man schnell loswerden möchte. Glücklicherweise gibt es für betroffene Personen annehmbare Behandlungen.

Viralen Ursprungs, sind diese kleinen gutartigen Tumore nur durch simplen Kontakt ansteckend. Dennoch variiert der Grad der Ansteckungsgefahr je nach Art des Virus, der Lokalisierung der Warze und des Immunitätsstatus des Betroffenen.  Die Übertragung erfolgt in der Regel von einer angesteckten Hautpartie auf eine gesunde (durch Kratzen, Rasieren usw.), von einer Person auf eine andere (in Schwimmbädern, Saunen, Fitness-Studios usw.). Mikroverletzungen der Haut erleichtern das Eindringen des Virus.

Vorbeugen ist besser  . . .

Es ist altbekannt, dass eine verminderte Immunität die Entwicklung von Warzen fördert. Erste vorbeugende Massnahme ist es demzufolge, darauf zu achten, ein gesundes und starkes Immunsystem aufrechtzuerhalten. Bei wiederkehrenden Warzen empfiehlt sich ein Gamma-Linolensäure-Zusatz (in Form von Borretsch- oder Nachtkerzenöl), weil die Virusinfektionen die körpereigene Produktion dieser Fettsäure verringern. Weitere Massnahmen sind, im Schwimmbad oder in der Sauna nie barfuss zu gehen und nach dem Waschen Hände und Füsse gut abzutrocken. Die Behandlungen reichen von der Anwendung von keratolytischen Produkten (Salicylsäure, Tretinoin usw.), die in der Lage sind, die Hornschicht der Hornhaut aufzulösen, zur Laser-Elektrokoagulation (im Fall von vielen Warzen) bis hin zur Kryotherapie (Trockeneis, flüssiger Stickstoff usw.), welche die Warze gefriert.

Eine echte Innovation bei der Behandlung

Erst kürzlich auf dem Markt, ermöglicht ein Präparat auf Ameisensäure-Basis die Behandlung der Warze mittels eines Wattestäbchens, nur einmal in der Woche. Dieses Produkt, das auch bei Kindern unter 4 Jahren verwendet werden kann, wirkt innerhalb weniger Wochen. Die meisten Warzen verschwinden vollständig nach 5–10 Anwendungen. Die Behandlung ist schmerzfrei und hinterlässt keine Narben.

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Rita Ducret-Costa
Chefredakteurin von vitamag®, Pharmazeutin mit Abschluss an der Universität von Bologna, Ernährungswissenschaftlerin und Homöopathin.

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