Kurkuma, ein Gewürz mit tausend Tugenden

Tugenden der Kurkuma
Kurkuma ist sehr wirksam bei der Behandlung von Verdauungsstörungen.

Die Natur bietet uns einen unermesslichen Reichtum wertvoller Substanzen. Pflanzen wie Knoblauch, Johanniskraut oder Ginseng, die sich längst etabliert haben, wurden alle einmal als Neuentdeckung gefeiert. Heute macht die Curcumapflanze von sich reden. Und zu Recht!

Die Curcumapflanze stammt aus Südostindien und geniesst dort als Gewürz und Heilpflanze eine grosse Bekanntheit. Durchschnittlich werden in Indien täglich 1,5 bis 2 g davon verzehrt, und die indische Heilkunde kennt die Pflanze seit Jahrtausenden.

Die aussergewöhnliche Pflanze enthält u. a. Vitamine (Vitamin C, Carotin) und Mineralstoffe (Kalium), doch ihre wichtigsten Aktivwirkstoffe sind die Curcuminoide. Diese besitzen ausserordentliche antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften.

Ein Schild gegen oxidativen Stress

Oxidativer Stress (durch Umweltgifte, Tabakrauch, Herbizide, Pestizide und Lebensmittelzusätze, gewisse Medikamente, hohen Alkoholkonsum sowie intensive Sonneneinwirkung usw.) trifft uns alle. Die Folgen zeigen sich aber nicht nur äusserlich (vorzeitiges Altern), sondern sie betreffen den ganzen Körper.

Zahlreiche Krankheiten stehen mit degenerativen oxidativen Prozessen in Verbindung: Arthrose, Arteriosklerose, grauer Star, Makuladegeneration, neurologische Leiden (Alzheimer, Parkinson usw.) bis hin zu Krebs. Und die Liste ist längst nicht abschliessend.

Eine unbestreitbare entzündungshemmende Kraft

Die hochgeschätzten entzündungshemmenden Eigenschaften von Curcuma sind nicht nur für die Gelenks-, sondern auch für die Verdauungsfunktionen eine Wohltat. Es hilft zum Beispiel bei der Regulierung der Magensäure, schützt Magen und Leber und lindert Übelkeit.

Nebst seiner Wirksamkeit ist Curcuma aber zudem auch ausgezeichnet verträglich. Wegen seiner leicht antikoagulierenden Wirkung gibt es allerdings (ausser bei gegenteiligem ärztlichem Rat) gewisse Anwendungseinschränkungen: Man sollte es nicht mit blutverdünnenden Medikamenten kombinieren und einige Wochen vor einer Operation absetzen.

Da Curcuma alleine schlecht assimiliert wird, kombiniert man die Substanz mit schwarzem Pfeffer und Fettstoffen, um ihre Bioverfügbarkeit zu optimieren. Wasserlösliches Curcuma (mit hervorragender Bioverfügbarkeit) lässt sich ideal mit anderen Antioxidantien wie z. B. Vitamin C und grünem Tee kombinieren.