Verzichten wir aufs Shampoo?

Häufigkeit der Haarwäsche
Die Notwendigkeit und Häufigkeit des Shampoos hängt vor allem von der Beschaffenheit der Haare ab.

Wer hat noch nicht davon gehört, dass es schlecht sein soll, sich jeden Tag die Haare zu waschen? Aber wenn das der Fall ist, ist die ökologische „No-poo“-Methode, die sich aus „no“ und „shampoo“ zusammensetzt und deren Anhänger sich nicht mehr die Haare waschen, tatsächlich durchführbar?

Generell wird nicht davon abgeraten, sich jeden Tag die Haare zu waschen. Die Häufigkeit und der Bedarf vom Schamponieren hängen vor allem vom Haartyp, aber auch von der Länge ab. So ist ein tägliches Haarewaschen bei kurzen Frisuren eher angebracht, während es bei fettigen Haaren besser ist, etwas mehr Zeit zu lassen, damit die Kopfhaut nicht noch fettiger wird.

Anhänger von „No-poo“ dagegen lehnen die meisten Haarprodukte ab, aber wie sehen dann ihre Haare aus? Naja, das ist kein Drama. Alle haben immer seltener Shampoos benutzt und dann eine Mischung aus Natron, Apfelessig und ätherischen Ölen verwendet, bis sie zur letzten Etappe kamen, bei der man sich einmal im Monat die Haare wäscht. Ein Ausbürsten der Haare reicht, um den Talg (einen natürlichen Schutz) von den Wurzeln zur Spitze zu verteilen. So hat man glänzendes, gestärktes Haare, ohne fettiges Aussehen oder unangenehmen Geruch.

Aber so weit muss man gar nicht gehen, vor allem weil die oben erwähnte Mischung die Kopfhaut reizen kann. Wenn Sie eine ökologische Ader haben, entscheiden Sie sich für die „low-poo“-Variante, bei dem man selten Shampoo benutzt und Produkte mit neutralem pH-Wert ohne Parfum, Alkohol, Sulfate oder Parabene verwendet.

Keine Panik, Shampoos sind nicht gefährlich, die Kosmetik entwickelt sich einfach nur weiter.