Teebaumöl vertreibt die Plagegeister im Mund

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Gingivitis, wie eine Zahnfleischentzündung auch genannt wird, kann durch die Anwesenheit von Plaque ausgelöst werden. Dies äussert sich in gerötetem und geschwollenem Zahnfleisch. Plaque ist ein zäh haftender Biofilm und besteht aus einem Gemisch von Speiseablagerungen und Bakterien, welche die Mundhöhle besiedeln. Ein wichtiger Vertreter dieser Bakterien ist Streptococcus mutans, der Zucker zu Milchsäure abbaut, was den Zahnschmelz angreifen und Karies auslösen kann. Um die Plaque zu entfernen, putzen wir uns die Zähne. Schwer zugängliche Stellen können mit Mundspülungen und interdentalen Hilfsmitteln erreicht werden. Um den Zahnschmelz zu härten und weniger anfällig auf Karies zu machen, enthalten viele Zahnpflegemittel Fluorid. Blutendes Zahnfleisch weist auf eine Zahnfleischentzündung hin und verlangt besondere Sorgfalt in der Pflege, damit sich keine Parodontitis ausbilden kann.

Die Wirkung von Teebaumöl

Teebaumöl wird aus den Blättern des Teebaumes (Melaleuca alternifolia) gewonnen und ist bei den Aborigines, den Ureinwohnern Australiens, schon seit Tausenden von Jahren als Heilmittel bekannt. Teebaumöl macht den Mikroorganismen das Leben schwer, da es sich durch seine antibakterielle, fungizide (= pilzabtötende), entzündungshemmende und antiseptische Wirkung auszeichnet. Dementsprechend vielseitig ist das Einsatzgebiet von Teebaumöl und es hat auch das Interesse der Zahnmedizin geweckt. Teebaumöl zeigt seine Wirkung ebenfalls bei Zahnfleischentzündungen und wird zur Verminderung von Plaque eingesetzt. Den Bakterien wird der Garaus gemacht und das Zahnfleisch wird gekräftigt. Klinische Studien untermauern die Wirksamkeit von Teebaumöl in der Zahnmedizin.

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