Stählen Sie Ihre Nerven!

Passionsblume
Die Passionsblume besitzt beruhigende, angstlösende und schlaffördernde Eigenschaften.

Ein jederzeit sonniges Gemüt ist wohl eher eine Seltenheit. Als normale Gemütslage gehört Traurigkeit zu den häufigsten menschlichen Emotionen genauso wie Freude, Wut und Angst. Doch wenn sie sich immer häufiger einstellt, sollte man etwas dagegen tun, damit die Niedergeschlagenheit nicht überhandnimmt.

Stimmungsschwankungen gehen oft einher mit Rastlosigkeit, Anspannung, schlechtem Schaf sowie Faktoren, die zu einer verringerten kognitiven Leistungsfähigkeit führen.

Doch zum Glück kann man etwas dagegen tun. Viele Mikronährstoffe und Pflanzenextrakte haben einen positiven Einfluss auf unseren Gemütszustand.

Mikronährstoffe schaffen Abhilfe

An der Synthese des Neurotransmitters Serotonin sind beispielsweise neben Magnesium die B-Vitamine (z. B. Niacinamid, Vitamin B6 und Folsäure) beteiligt.

Bei Personen, die unter einem Folsäuremangel leiden, wirken Antidepressiva zudem weniger gut. Die gleichzeitige Gabe von 0,5 mg Folsäure reicht bereits aus, um die Wirkung von SSRI (Serotonin-Wiederaufnahmehemmern) zu verbessern.

Bei depressiven Menschen ist die Vitamin D-Versorgung ausserdem oft unzureichend. Laut einer Meta-Analyse, in der die Ergebnisse verschiedener unabhängiger Studien zusammengefasst werden, lassen sich Depressionssymptome durch die Supplementierung mit Vitamin D positiv beeinflussen.

Omega-3 EPA aus Fischöl besitzt ebenso eine bemerkenswerte antidepressive Wirkung.

Personen mit depressiven Verstimmungen haben zudem oft einen niedrigen Zinkspiegel im Blut. Ein Zinkmangel wird in der Psychiatrie auch bei anderen Erkrankungen wie Psychosen, Schizophrenie oder Anorexie beobachtet.

Von den Aminosäuren sind Phenylalanin und Tyrosin an der Synthese von Dopamin, Noradrenalin und Adrenalin beteiligt. Tryptophan ist die Vorstufe von Serotonin, während Glutamin eine leicht angstlösende Wirkung besitzt.

Besserung durch Pflanzenextrakte

Pflanzenextrakte wie Melissen-, Passionsblumen-, Baldrian– oder Hopfenextrakt besitzen beruhigende, angstlösende und schlaffördernde Eigenschaften.

Vier jüngere Publikationen belegen überdies eine signifikante Stimmungsaufhellung (weniger depressive Symptome, Angst, Stress, Müdigkeit und mehr Energie) nach einer Einnahme von Safran.

Auf dem Markt sind Präparate erhältlich, die mehrere der oben aufgeführten Substanzen enthalten. Die nach den Grundprinzipien der Orthomolekularmedizin hergestellten Präparate enthalten keine künstlichen Zusätze.