Seinen Körper bei Beginn der Menopause verstehen

Frauenprobleme in die Menopause
Die Menopause ist ein wichtiger Meilenstein im Leben einer Frau.

Die Menopause ist ein wichtiger Meilenstein im Leben einer Frau. In einigen Gesellschaften wird sie wie eine Befreiung gelebt, in anderen wird sie als erster, oftmals schwieriger Schritt in Richtung Alter angesehen. Um diesen Lebensabschnitt zu meistern, gilt es sich zu informieren, darüber zu sprechen und seine Lebenshygiene entsprechend anzupassen.

Die Symptome erkennen können

Bei jeder Frau manifestiert sich die Menopause anders. Meist geht sie einher mit Hitzewallungen, Nachtschweiss, Schlaflosigkeit, Gefühlsschwankungen, vaginaler Trockenheit und manchmal auch mit Harnwegsinfekten. Interessant ist, dass physische Unannehmlichkeiten, die mit dem Ende der Monatsblutung zusammenhängen, je nach Region unterschiedlich sind.

In den Ländern des Mittelmeerraums sind Hitzewallungen an der Tagesordnung, wohingegen diese in Japan quasi inexistent sind. Eine Reihe von Faktoren können diese Diskrepanz erklären, wie beispielweise die Ernährung der Japaner, welche sehr reich an Soja ist. Genetische Unterschiede oder sogar soziale und psychologische Sichtweisen in Bezug auf das Altern haben ebenfalls Einfluss auf den Verlauf der Menopause.

Die Veränderung akzeptieren

Die Menopause muss kein Schock sein. Jede Frau ist sich bewusst, dass dieser Moment kommen wird. Es ist daher wichtig, sich mit Anfang vierzig so gut wie möglich auf diese sowohl physische als auch psychische starke Umwälzung vorzubereiten. Daher ist es essenziell, sich gut zu informieren, sei es mithilfe von Fachliteratur, Gesprächen mit Freundinnen, welche die Wechseljahre bereits hinter sich haben, oder indem ein Facharzt bzw. eine Fachärztin konsultiert wird.

Seine Lebenshygiene anpassen

Das Ende der Menstruationszyklen kann als recht anstrengende Zeit empfunden werden, vor allem bei zu wenig Schlaf. Daher sollte die Lebenshygiene an die neue Situation angepasst werden: Regelmässige körperliche Betätigung bzw. Bewegung wirkt sich sehr positiv aus, so kann Angstzuständen und Schlafstörungen entgegengewirkt werden. Indem Bewegung ausserdem auch die Knochendichte aufrechterhält, reduziert sie das Osteoporoserisiko, welches in der Zeit dieses hormonellen Zyklus besonders hoch ist.

Eine Frau sollte vor der Menopause täglich 1’000 bis 1’500 Milligramm Kalzium zu sich nehmen, um dem Osteoporoserisiko entgegenzuwirken. Das Vitamin D, welches die Assimilierung des Kalziums begünstigt, muss zwingend Bestandteil der Ernährung einer Frau sein, sobald sich erste Anzeichen des Ausbleibens der Regel manifestieren.