Schnupfen und Nasentropfen

Nasentropfen sind die richtige Behandlung. Dank ihrer abschwellenden Wirkung befreien Nasentropfen, aber auch Sprays und Mikrodosierer, wirksam von den Symptomen des Schnupfens. Sie sind in der Tat eines der wenigen Mittel zur Behandlung dieser manchmal sehr störenden Beschwerden, denn der Schnupfen (Rhinitis) wird von Viren verursacht, gegen die es keine Impfstoffe gibt.

Nasentropfen erleichtern die Atmung, indem sie die Blutgefässe verengen (Vasokonstriktion) und die Schleimproduktion senken. Ihre Wirkung ist besonders nachts willkommen, da der Einsatz von abschwellenden Tropfen verhindert, dass der Nasenschleim in den Rachen läuft und dort die Schleimhaut reizt, was zu morgendlichen Halsschmerzen führen kann.

Es konnte hingegen festgestellt werden, dass der Einsatz von Nasentropfen über längere Zeit zu einer gewissen Gewöhnung führen kann (eine erneute Schwellung, die den erneuten Einsatz von Nasentropfen nötig macht). Die Behandlungsdauer muss deshalb auf fünf bis sieben Tage beschränkt werden, und wenn nötig sollte danach physiologische Kochsalzlösung benutzt werden. Immerhin scheinen gewisse Wirkstoffe verträglicher zu sein als andere. Zu diesen gehört zum Beispiel Tuaminoheptan, dessen Wirkungsdauer kürzer ist als die der anderen gefässverengenden Nasenpräparate.

Ist der Nasenschleim sehr zähflüssig, kann es sinnvoll sein, kombinierte Tropfen zu verwenden, die einen abschwellenden und einen schleimlösenden Wirkstoff wie N-Acetylcystein enthalten. Dieser verflüssigt den Nasenschleim und wird ebenfalls zur Behandlung von hartnäckigem Husten eingesetzt. Hier noch ein paar Worte zur Prophylaxe: Vor allem während der kalten Jahreszeit ist es wichtig, die Immunabwehr des Körpers zu erhalten und zu stärken. Eine ausreichende Menge an Vitamin C, Echinacea-Extrakt, aber auch die Abhärtung des Körpers durch kalte und warme Wechselduschen, regelmässige Saunabesuche und Sport an der frischen Luft eignen sich dazu bestens!

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