Schluss mit Pigmentflecken

Pigmentflecken gelten als sichtbares Zeichen des Älterwerdens, genau wie graues Haar. Glücklicherweise ist es möglich, Pigmentflecken zu bekämpfen oder ihr Auftreten zumindest zu verzögern, indem man die richtige Schönheitsroutine und Ernährung wählt.

Pigmentflecken werden fälschlicherweise auch als «Altersflecken» bezeichnet, obwohl sie durch die Sonne ausgelöst werden. Weil die körperei- gene Regenerationsfähigkeit der Haut jedoch mit der Zeit abnimmt, kann sie die uV-bedingten Hautschäden mit zunehmendem Alter weniger gut ausgleichen, diese sammeln sich an und schmälern das Sonnenkapital unserer Haut unerbittlich.

Die Ursache sind freie Radikale

Nebst Umweltverschmutzung, dem Rauchen, übermassigem Alkohol- und Fettkonsum usw. führt auch eine «Uberdosis» an Sonnenlicht zur Bildung von freien Radikalen. Diese instabilen und schädlichen Molekülfragmente bringen die Zellfunktionen aus dem Gleichgewicht, was zur Folge hat, dass lokalisiert mehr Melanin produziert wird (Melanin ist für die Hautbräunung zuständig), die Haut austrocknet und an Spannkraft verliert.

Eine Creme, die den Hautton wirksam ausgleicht, braucht zwei wichtige Inhaltsstoffe: Antioxidantien zur Bekämpfung der schädlichen freien Radikale sowie aufhellende und regenerierende Wirkstoffe wie Vitamin C und Vitamin B3. Achten Sie darauf, dass Ihre Hautcreme diese Verbindungen enthält.

Die Haut von innen heraus schützen

Die sechs wichtigsten Schutzstoffe gegen freie Radikale sind Vitamin A, besonders dessen pflanzlicher Vorlaufer Betakarotin, Vitamin C und E sowie die Spurenelemente Selen, Schwefel und Zink. Geben Sie also Nahrungsmitteln den Vorzug, die reich an diesen wertvollen Stoffen sind. Dazu gehören in erster Linie frisches Gemüse und Obst (Vitamin C), vor allem gelb-orange und grüne Sorten (Karotin), sowie Knoblauch und Zwiebeln (Selen, Schwefel), Hülsenfrüchte (Schwefel), Dörrobst (Karotin) und Nüsse (Vitamin E, Zink), Vollkorngetreide (Vitamin E, Selen, Zink), kaltgepresstes, nicht erhitztes Weizenkeim-, Distel-, Sonnenblumen- oder vergleichbares Öl (Vitamin E), Weizenkeime (Vitamin E, Zink) und Bierhefe (Selen, Zink).

Vitamin E (300/400 mg/Tag) und Selen (100 µg) sollten zudem kurmassig als Nahrungszusatz eingenommen werden. Begleitend dazu empfiehlt sich, wie immer, ein vernünftiger umgang mit der Sonne!

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