Start Communiqués de presse Sandoz Schweiz übernimmt erstmals die Marktführerschaft im Schweizer Generikamarkt

Sandoz Schweiz übernimmt erstmals die Marktführerschaft im Schweizer Generikamarkt

  • Sandoz übernimmt 2010 die Marktführerschaft dank zahlreichen Neueinführungen , erfolgreicher Integration von EBEWE Pharma und verstärkter Kunden- und Qualitätsorientierung.
  • Einführung des menschlichen Wachstumshormon Omnitrope im November 2010 macht Sandoz zur einzigen Schweizer Generikafirma mit drei Biosimilars.
  • Für 2011 Ausbau der Marktführerschaft durch Differenzierung in den Bereichen Qualität und Innovation

Cham, 04. Februar 2011 – Die traditionsreiche Schweizer Generikaanbieterin Sandoz Pharmaceuticals AG hat trotz massiven Preissenkungen ein überdurchschnittliches Jahresergebnis 2010 erzielt. Im vergangenen Geschäftsjahr steigerte Sandoz Pharmaceuticals AG den Umsatz auf CHF 174.0 Mio . Dies. entspricht einem Wachstum von + 5%. Der Generikamarkt nahm um 3% auf CHF 489 Mio zu. Mit einem Marktanteil von 34.9% per Ende Jahr übernimmt Sandoz damit erstmals die Marktführerschaft im Schweizer Generikamarkt.

Der Erfolg ist auf die Erweiterung des umfangreichen Sortimentes auf insgesamt 170 Produkte in über 650 Packungen, die erfolgreiche Integration von EBEWE Pharma sowie den Ausbau der Kunden- und Patientendienstleistungen zurückzuführen. Auch im kommenden Geschäftsjahr fokussiert Sandoz auf den Führungsausbau durch Differenzierung in den Bereichen Qualität und Innovation sowie auf den konsequenten Ausbau der Kunden- und Patientendienstleistungen zur Verbesserung der Arzneimittelsicherheit.

Das Geschäftsergebnis kommentierte Rebecca Guntern Flückiger, Geschäftsführerin Sandoz Schweiz, anlässlich der Jahres-Medienorientierung 2011 in Zürich, wie folgt: “Ich freue mich,dass im vergangenen Jahr noch mehr Patienten von den hochqualitativen & kostengünstigen Generika von Sandoz profitieren konnten“.

Qualität, Innovation und Kundenorientierung als wesentliche Erfolgsfaktoren

  1. Neueinführungen
    Im vergangenen Geschäftsjahr wurden rund 30 neue Produkte eingeführt, darunter mit Omnitrope das dritte Biosimilar. Damit verfügt Sandoz mit rund 170 pharmazeutischen schweizweit über das breiteste Produktesortiment.
  2. Erfolgreiche EBEWE-Integration
    Durch die reibungslose Integration von EBEWE konnte Sandoz ihre Führungsposition im Spitalkanal, insbesondere im Bereich der differenzierten, injizierbaren Zytostatika (Onkologie) weiter ausbauen.
  3. Kunden-und Qualitätsorientierung
    Durch den Ausbau von Dienstleistungen für Kunden und Patienten konnte Sandoz ihre Position als starker Partner im Generikabereich weiter festigen.

Ausblick: Ausbau der Führungsposition

Obschon Sandoz Pharmaceuticals AG aufgrund des pharmapolitischen Hintergrunds für das Jahr 2011 mit einer Stagnation oder leichtem Rückgang im Gesamtmarkt rechnet, zeigte sich Rebecca Guntern Flückiger vor den Medien zuversichtlich: “Sandoz wird als Nummer 1 ihre erfolgreiche Differenzierungs-Strategie mit dem klaren Ziel der nachhaltigen Marktführerschaft weiter vorantreiben. Wir dürfen dabei nicht vergessen, dass wir in einem zunehmend umkämpften Markt operieren, in dem die Fähigkeit, den Kunden und Patienten hochqualitative Produkte und Dienstleistungen zu bieten, Innovation und Wachstum langfristig zu fördern, und die Kosten angesichts des anhaltenden Preiszerfalls unter Kontrolle zu halten, erfolgsentscheidend ist.”

Hieraus leitete sie für Sandoz Schweiz zwei strategische Prioritäten ab:

Erstens: Fokus auf Kunden- und Patientennutzen

Die Patientensicherheit ist im vergangenen Jahr zu einem bedeutsamen Thema geworden: In einer eigenen Studie der Stiftung für Patientensicherheit mit 3‘800 Schweizer Spitalpatienten berichten 21.4% der Patienten von relevanten Fehlern im Medikationsprozess. Weiter ist darin zu entnehmen, dass in Schweizer Spitälern wahrscheinlich mit jährlich rund 1000 fehlerbedingten Todesfällen gerechnet werden muss . Dies sei das Doppelte der Todesfälle in Folge Grippe, AIDS und Verkehrsunfällen zusammen, bemerkte die Geschäftsführerin von Sandoz Schweiz und fügte dazu. “Patientensicherheit ist nicht ein Problem unsorgfältiger Arbeit, sondern ein Systemproblem. Wir sehen daher gerade im Generikabereich die Erhöhung Arzneimittelsicherheit als zentrales Element der Qualität.” Aus diesem Grunde sollen seitens Sandoz folgende Massnahmen eingeleitet werden:

  • Einführung von Unit Dose Blister UDB (perforierte Blister mit Kennzeichnung jeder Einzeldosis)
  • Einführung von Data-Matrix bei Spitalprodukten (graphisch codierte Informationen)
  • Neue OTC-Verpackungen mit geringerer Verwechselbarkeit und besserer Lesbarkeit

Zweitens: Differenzierung durch Innovation und Qualität

Die Sandoz-Führungsposition bei den Biosimilars und den injizierbaren Onkologiearzneimitteln sowie anderen innovativen Verabreichungsformen konnte während der letzten fünf Jahre kontinuierlich ausgebaut werden. „Für das laufende Geschäftsjahr rechnen wir mit einer Erweiterung unserer Sortiments durch rund 30 neue Produkte“, betonte Rebecca Guntern Flückiger.

Herausforderung im Generikamarkt – nach 2 Preissenkungsrunden Schmerzgrenze erreicht

“Trotz dem erfreulichen Geschäftsjahr stellen die von Bundesrat beschlossenen zusätzlichen Preissenkungsmassnahmen im laufenden und kommenden Jahr für Sandoz und die gesamte Industrie eine besondere pharmapolitische Herausforderung dar”, betonte Rebecca Guntern Flückiger weiter.

Mit zwei Sparrunden innert weniger Monat ist nicht nur für die schweizerische Generikaindustrie die Schmerzgrenze erreicht. Rebecca Guntern Flückiger warnte abschliessend davor, die Preise in der Schweiz gar auf holländisches oder deutsches Niveau zu senken: “ Ein Absinken auf das Niveau von Deutschland oder Holland hätte spürbare Abstriche in der Verorgungsqualität und Patientensicherheit zur Folge.“

Medienkontakt

Rebecca Guntern Flückiger
Country Head Switzerland
Tel. +41 41 748 85 31
Mobile +41 79 529 44 83
[email protected]

 

Disclaimer

Diese Mitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die bekannte und unbekannte Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren beinhalten, die zur Folge haben können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den erwarteten Ergebnissen, Leistungen oder Errungenschaften abweichen, wie sie in den zukunftsbezogenen Aussagen enthalten oder impliziert sind. Einige der mit diesen Aussagen verbundenen Risiken sind in der englischsprachigen Version dieser Mitteilung und dem jüngsten Dokument ‚Form 20-F‘ der Novartis AG, das bei der ‚US Securities and Exchange Commission‘ hinterlegt wurde, zusammengefasst. Dem Leser wird empfohlen, diese Zusammenfassungen sorgfältig zu lesen.

Über Sandoz

Sandoz, eine Division von Novartis, ist ein weltweit führendes Generikaunternehmen mit einer breiten Palette qualitativ hochwertiger und kostengünstiger pharmazeutischer Produkte. Dabei handelt es sich um Produkte, die keinen aktiven, gegenüber Dritten einklagbaren Patentschutz mehr besitzen. Derzeit bietet Sandoz weltweit rund 1000 Wirkstoffe an und vermarktet seine Medikamente in rund 130 Ländern. Zu den wichtigsten Produktgruppen zählen Herz-Kreislauf-Therapien, Anti-Infektiva, Arzneimitteltherapien im Bereich des zentralen Nervensystems, Medikamente zur Behandlung von Magen-Darm-, Krebs- und Atemwegserkrankungen sowie Erkrankungen des Blutes und der blutbildenden Organe. Über das organische Wachstum hinaus wuchs Sandoz durch eine Reihe von Akquisitionen, darunter Lek (Slowenien), Sabex (Kanada), Hexal (Deutschland), Eon Labs (USA), EBEWE Pharma (Österreich) und Oriel Therapeutics (USA). Im Jahr 2010 beschäftigte Sandoz über 23.000 Mitarbeiter (Vollzeitstellenäquivalente) weltweit und erzielte einen Umsatz von 8,5 Milliarden US-Dollar.

Über Novartis

Novartis bietet medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften auf der ganzen Welt einzugehen. Das Unternehmen ist ausschliesslich auf Wachstumsbereiche des Gesundheitssektors ausgerichtet und verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen – mit innovativen Arzneimitteln, kostengünstigen generischen Medikamenten, Impfstoffen und Diagnostika zur Vorbeugung von Erkrankungen sowie Consumer-Health-Produkten. Novartis ist das einzige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2010 erzielten die fortzuführenden Geschäfts­bereiche des Konzerns einen Nettoumsatz von USD 50,6 Milliarden. Der Konzern investierte rund USD 9,1 Milliarden (USD 8,1 Milliarden unter Ausschluss von Wertminderungen und Abschreibungen) in Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz). Die Novartis Konzern­gesellschaften beschäftigen rund 119 000 Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter (Voll­zeitstellen­äquivalente, einschliesslich 16 700 Mitarbeitender von Alcon) in über 140 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.novartis.com.

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