Pflegen Sie Ihren Darm, er hat es verdient!

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«Tu deinem Körper Gutes, damit deine Seele gerne darin wohnt», lautet ein indisches Sprichwort. Aber tun wir das wirklich? Ein Zweifel meinerseits sei erlaubt …

Gemäss jüngeren Erhebungen essen Herr und Frau Schweizer zu viel und nicht gerade ausgewogen: durchschnittlich über 40 kg Fleisch, 20 kg Käse und 30 kg Süssigkeiten pro Jahr. Eine echte Herausforderung für unseren Darm, dessen Rolle für unsere Gesundheit ausreichend belegt wurde. Kaum verwunderlich, dass Verdauungsbeschwerden, ob entzündlicher Natur oder nicht, so häufig sind!

Curcuma, eine sehr alte Pflanze

Seit dem Altertum setzen die traditionellen Ärzte von China, Japan und Thailand Curcuma als Lebertonikum sowie auch gegen Magenübersäuerung und andere Verdauungsbeschwerden ein. Auch die traditionelle ndische Heilkunst Ayurveda empfiehlt die Verwendung der Heilpflanze u. a. für die Darmsanierung sowie zur Unterstützung von Gallenfluss und Fettverdauung. In der westlichen Welt wurde Curcuma erstmals im 1. Jh. n. Chr. vom Arzt und Botaniker Dioskurides in seiner Arzneimittellehre Materia medica beschrieben.

Probiotische Bakterien

Unsere Darmflora ist von 100 Milliarden Mikroorganismen besiedelt. In einer gesunden Darmflora befinden sich vorwiegend schützende, also probiotische Bakterien (Lactobazillen, Bifidobakterien usw.). Um dieses fragile Ökosystem im Gleichgewicht zu halten, gibt es nichts Besseres als eine gesunde Ernährungs- und Lebensweise.

Gut für die Schleimhäute

Zu einem gesunden Darm gehört auch eine gesunde Darmschleimhaut. Vitamin A entfaltet eine entzündungshemmende und narbenbildende Wirkung auf alle Schleimhäute, vor allem aber die Darm-, Atemwegs- und Harnwegsschleimhaut. Vitamin B8 bzw. Biotin und die Aminosäure L-Glutamin sind ebenfalls nötig für die Gesunderhaltung der Verdauungsschleimhäute.

Natürliche Entzündungshemmer

Die tierischen oder pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA entfalten eine bemerkenswerte entzündungshemmende Wirkung sowohl auf den Verdauungstrakt als auch auf die Gelenke. Bei entzündlichen Darmerkrankungen wird die Resorption des Spurenelementes Molybdän stark vermindert. Eine Ergänzung mit dieser Substanz kann sich z. B. bei Reizdarm als hilfreich erweisen. Ätherisches Fenchel- und Minzen-Öl haben sich zur Behandlung der unterschiedlichsten Verdauungsbeschwerden (Völlegefühl, Spasmen, Blähungen, Entzündungen) bewährt. Diese grossen Klassiker sind schier unersetzlich!

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