Omega-3-Fettsäuren: Schutz vor kardiovaskulären Risiken

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Die berüchtigten kardiovaskulären Erkrankungen sind und bleiben Todesursache Nummer 1 in den Industrieländern. Nur selten ist aber ein Faktor allein für das Killersyndrom (s. Tabelle) verantwortlich.

Gesättigte und Transfettsäuren: Achtung Gefahr!

Butter, fettes Fleisch und fetter Käse sind sehr massvoll zu geniessen, denn sie sind die Hauptlieferanten für gesättigte Fettsäuren und Cholesterin. Noch «perfider» sind aber die Transfettsäuren, die in der modernen Ernährung reichlich vorkommen (industriell gefertigtes Gebäck und Süssigkeiten, gehärtete Margarine, Frittiertes usw.). Sie schmeicheln zwar dem Gaumen, enthalten dabei aber keinerlei Nährstoffe.

Die in der Nahrung im Übermass enthaltenen «schlechten» Fette sowie das Cholesterin lagern sich an den Arterienwänden ab. Mit der Zeit kann sich daraus ein Blutgerinnsel bilden, welches das Gefäss verstopft. Handelt es sich bei diesem Gefäss um ein Herzkranzgefäss, eine Lungenarterie oder ein Blutgefäss im Gehirn, kommt es zu Herzinfarkt, Lungenembolie oder Hirnschlag.

Omega-3-Fettsäuren bieten eine ganze Reihe von Schutzfaktoren … und noch viel mehr

Neben der unumgänglichen Optimierung der Ernährungsgewohnheiten können spezifische Nährstoffe den Triglycerid- und Cholesterinspiegel günstig beeinflussen: Chrom (ein Spurenelement), Carnitin (den Aminosäuren verwandt), Niacin (ein Vitamin der B-Gruppe) sowie die Omega-3-Fettsäuren. Letztere sind sehr vielseitig: Sie wirken nicht nur der Bildung von Blutgerinnseln in den Arterien entgegen, sondern auch blutverdünnend und blutdrucksenkend. Ihre gerinnungshemmende Wirkung entspricht etwa jener von synthetischen Wirkstoffen wie Aspirin.

Omega 3-Fettsäuren sind als praktische Fischölkapseln erhältlich.