Nahrung für unsere grauen Zellen

Auch Kinder und Jugendliche sind in der Schule und beim Sport einem zunehmenden Leistungsdruck ausgesetzt. Und ältere Menschen, die sich um ihre Gedächtnisleistung sorgen, sind nicht minder betroffen.

Immer schön langsam …

Eine gesunde Lebenshygiene kann die Hirnleistungen erheblich steigern. Zunächst einmal benötigen wir ausreichend Schlaf, damit unser Organismus sich immer wieder regenerieren kann. Regelmässige Bewegung verbessert die Versorgung des Gehirns mit Sauerstoff und Nährstoffen. Auch ein Tabakverzicht ist ratsam, denn der Rauch bewirkt genau das Gegenteil: Er behindert die Durchblutung des Gehirns und besch­leunigt dessen Alterungsprozess.

Zuckerhaltige Nahrungsmittel, Koffein und Alkohol massvoll geniessen: Sie rauben unserem Organismus wertvolle Vitalstoffe. Hingegen gibt es Nährstoffe, die unsere grauen Zellen unterstützen: z. B. die B-Vitamine, die unser Denk- und Konzentrationsvermögen stärken, und Cholin als Vorläufer des Neurotransmitters Acetylcholin, der die Gedächtnisleistung unterstützt. Das Spurenelement Zink ist an der Synthese mehrerer Gehirnneurotransmitter beteiligt. Auch Phosphor und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, vor allem die Omega-3-Fettsäuren, sind im Hirn in grossen Mengen vorhanden. Die Aminosäure Glutamin fördert den Abtransport von Hirnstoffwechselabfallprodukten.

Nichts ist also besser als eine ausgewogene Ernährung. Bei bestehender geistiger Erschöpfung oder verminderter intellektueller Leistung kann die zusätzliche Einnahme spezifischer Nahrungsergänzungen diese Wirkung beschleunigen: Hierzu gehören u. a. das Lezithin, die beste Cholinquelle schlechthin, die an Omega-3-Fettsäuren reichen Fischöle sowie die Hefe mit ihrem hohen Vitamin-B-Gehalt und wertvollen Mineralien, Spurenelementen und Aminosäuren.

Rita Ducret-Costa
Chefredakteurin von vitamag®, Pharmazeutin mit Abschluss an der Universität von Bologna, Ernährungswissenschaftlerin und Homöopathin.

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