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Mythos „Abführmittel“

… dann kann es sich um eine besondere Form der Verstopfung handeln: die so genannte Slow Transit Obstipation. Sie beruht meist auf einer angeborenen oder erworbenen Erkrankung der Nerven im Bauchraum. Hat der Versuch mit Ballaststoffpräparaten (z. B. Feigen, Flohsamen) fehlgeschlagen, sollte man osmotische (etwa Macrogol, Lactulose, Magnesiumcitrat) oder stimulierende Abführmittel (z. B. Senna, Bisacodyl) testen.

Einst als schädlich abgestempelt, werden heute die pflanzlichen Sennaprodukte angewendet, sei es als Tee, Tabletten oder Tropfen. Es handelt sich um die best untersuchtesten Abführmittel. Nebenwirkungen wie krampfartige Magen-Darm-Beschwerden entstehen erst bei chronischem Gebrauch oder zu hoher Dosierung. Die aktuelle Forschung zeigt uns einige gute Gründe, Senna bei bestimmten Formen der Verstopfung anzuwenden (vorausgesetzt sind natürlich vernünftige Dosierung und gesunde Ernährung): kein Verlust von Mineralstoffen und milde, aber zuverlässige Wirkung!

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