Müdigkeit nicht unterschätzen!

Vom Geschäftsmann, der in Pendenzenbergen ertrinkt, über die Familienfrau, die nicht mehr weiss, wo ihr der Kopf steht, bis hin zum Schüler, der vor seinen vielen Hausaufgaben kapituliert … Erschöpfung und Müdigkeit kann jeden und jede treffen. Wenn sie nur gelegentlich und kurzfristig auftritt, besteht kein Anlass zur Sorge. Was aber, wenn der Zustand andauert?

Die Müdigkeit oder Erschöpfung nach einer intensiven Arbeitsphase, bei Stress oder Schlafmangel gilt als normales Phänomen, das sich durch Erholung und einige Nächte guten Schlafes ausmerzen lässt. Anhaltende Müdigkeit ist jedoch, wie Fieber oder Schmerz, ein Alarmsignal unseres Körpers und sollte ernst genommen werden.

Andauernde Müdigkeit kann auftreten als:
• Symptom einer Krankheit (Blutarmut, tiefer Blutdruck, Schilddrüsenunterfunktion, Diabetes, Entzündungsherd, Depression usw.)
• Nebenwirkung eines Medikamentes (psychoaktive, antihistaminische Substanzen, Betablocker usw.)
• Folge einer schlechten Lebenshygiene und Ernährungsweise.

Lebensstil- und ernährungsbedingte Ursachen:

• Austrocknen bei zu geringer Trinkmenge
• Mangelnder Verzehr komplexer Kohlenhydrate (Brot, Teigwaren, Getreide usw.), unserer wichtigsten Energiequelle für Körper und Psyche
• Unzureichende Zufuhr an Aminosäuren, die für den Aufbau von Körpergewebe notwendig sind (der Vorgang erfordert erhebliche Energie)
• Übermässiger Konsum «leerer» Kalorien (Süssigkeiten, Fast Food, Alkohol, Süssgetränke)
• Chronischer Stress und Rauchen, die beide dem Organismus Nährstoffe entziehen
• Zu wenig Schlaf
• Bewegungsarmut oder – das Gegenteil – intensives Training ohne adäquate Erholungsphasen.

Aus den Ursachen sind die Lösungen abzuleiten: ausreichend Wasser trinken, eine ausgewogene Ernährung, Stressmanagement, Rauchverzicht, genügend Erholung und Schlaf, regelmässige Bewegung. Allerdings ist es nicht immer möglich, schlechte Angewohnheiten so ohne weiteres aufzugeben,
oder aber die optimierten Lebens- und Ernährungsgewohnheiten bringen nicht den erhofften Erfolg.

In diesem Fall wird ein an Vitaminen und Mineralien reiches Präparat dringendempfohlen. Der Zusatz von wertvollen Aminosäuren und des Tonikums Ginseng ist dabei nicht zu unterschätzen.

Rita Ducret-Costa
Chefredakteurin von vitamag®, Pharmazeutin mit Abschluss an der Universität von Bologna, Ernährungswissenschaftlerin und Homöopathin.

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