Mit Ihrem Hund Sport treiben

Sport und Hund
Die sportliche Aktivität sollte an das Alter und die Fähigkeiten Ihres Hundes angepasst werden.

Alle Hunde laufen und bewegen sich gerne. Einige Rassen sind zum Sport jedoch besonders hingezogen, insbesondere zu Ausdaueraktivitäten. Beispiele dafür sind Border Collies, Australische und Deutsche Schäferhunde und Malinois. Fürs Wandern, Laufen oder Canicross sind sie alle ausgezeichnete Begleiter.

Auch die nordischen Rassen, die viele Kilometer im Schnee zurücklegen können, begleiten Sie gerne bei Ihren sportlichen Eskapaden. Sport mit Ihrem Hund bietet in jedem Fall eine Gelegenheit, Ihre Beziehung zu stärken und Sie beide in Form zu halten.

Vorbereitungen auf den Ausflug

Selbstverständlich sollte man diese Aktivitäten nicht unüberlegt angehen! Zuerst sollten Sie sich vergewissern, dass Ihr Hund seinem Alter und seinem aktuellen Gesundheitszustand entsprechend fit genug für Sport ist. Auf diese Weise vermeiden Sie es, mit einem jungen, heranwachsenden Hund, dessen Gelenke noch schwach sind, eine zu intensive Aktivität durchzuführen. Ebenso sollten ältere Hunde, die weniger ausdauernd sind, geschont werden. Ihr Tierarzt wird Sie darüber beraten, wie häufig Sie eine sportliche Aktivität mit Ihrem Hund durchführen können und wie intensiv diese sein darf.

Denken Sie auch daran, das Futter Ihres Hundes für eine Trainingseinheit anzupassen (eine grössere Menge, höherer Eiweissgehalt). Verlassen Sie sich auch hier auf den Rat Ihres Tierarztes. Sie sollten jedoch vermeiden, eine Sport-Session unmittelbar nach einer Mahlzeit anzusetzen, damit die Verdauung Ihres Hundes nicht beeinträchtigt wird. Zudem sollten Sie sich nicht sportlich betätigen, wenn es zu heiss ist, denn Ihr Haustier wird genauso leiden wie Sie.

Achten Sie darauf, die Trainingseinheiten lange nach einer Mahlzeit durchzuführen, damit Ihr Hund gut verdauen kann.

Sind Sie bereit? Wenn Ihr Hund völlig begeistert davon ist, frei in der Natur herumtoben zu können, sollten Sie ihn bremsen! Wärmen Sie sich vor jeder Trainingseinheit auf. Das ist sowohl für Sie als auch für Ihren Hund unerlässlich. Beginnen Sie mit ein paar Minuten zügigem Gehen.

Ihr Haustier ausrüsten

Wandern, Laufen oder Velofahren sind typische Sportarten, die Sie gemeinsam ausüben können. Achten Sie dabei darauf, dass die Ausrüstung, die Sie verwenden, an Ihren Hund angepasst und sicher ist und seine Bewegungsfreiheit nicht einschränkt. So kann die normale Leine Ihres Hundes beispielsweise gegen ein seiner Statur angepasstes Geschirr ausgetauscht werden. Im Winter ist es wichtig, ihn mit reflektierenden Accessoires auszustatten, die im Dunkeln gut sichtbar sind.

Wie bei anderen Sportlern sollten Sie darauf achten, Ihrem Haustier regelmässig Wasser zu bringen. Nehmen Sie immer genügend Wasser für Sie beide mit und tragen Sie einen Erste-Hilfe-Kasten bei sich. Darin sollten Kompressen, ein Verband, Desinfektionsmittel, eine Pinzette und eine Zeckenzange enthalten sein.

Es gibt auch Sportarten, die ausschliesslich für Hunde gedacht sind, wie z.B. Agility (das darin besteht, Ihren Hund durch einen Hindernisparcours zu führen) oder Flyball (ein Hindernisparcours, den der Hund alleine absolvieren muss und an dessen Ende er seinem Herrchen einen Ball zurückgeben muss). Für diese Aktivitäten sind eine solide Ausbildung und perfekte Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrem Haustier jedoch unerlässlich.