Menopause: Agieren statt reagieren!

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Sie ist wohl nach wie vor ein düsteres Kapitel im Leben der Frau: die Menopause! Und zu Recht, denn sie kann von einer Reihe unangenehmer körperlicher und psychischer Symptome begleitet werden: Hitzewallungen, übermässigem Schwitzen, Gelenkschmerzen, Scheidentrockenheit, Abnahme der Libido, Müdigkeit, depressiver Verstimmung. Während jedoch unsere Grossmütter die Menopause wie ein unabwendbares Übel hinnehmen mussten, stehen der Frau von heute zahlreiche Möglichkeiten zur Linderung der Symptome zur Verfügung.

 

Jede vierte Frau bleibt von menopausalen Beschwerden verschont. Die weniger Glücklichen leiden manchmal so sehr, dass sich eine Hormonersatztherapie aufdrängt. In den meisten Fällen jedoch lässt
sich mit sanften Behandlungsmethoden die gewünschte Erleichterung erzielen.

 

Die Königin unter den Heilpflanzen

Mit seinen vielseitigen Vorzügen verdient der Salbei den absoluten Ehrenplatz unter den Therapiemethoden in der Menopause. Bereits in der Antike wurde er gegen verschiedene Frauenleiden eingesetzt und er hat sich auch heute, insbesondere gegen Hitzewallungen und übermässiges Schwitzen, bewährt. Salbei kann als Kräutertee (in grossen Mengen) oder – in der praktischeren Anwendungsform – als Tropfen oder Tabletten eingenommen werden. Seine Wirkung tritt nach einigen Tagen bzw. bis zu zwei Wochen nach der ersten Anwendung ein.

 

Und ausserdem …

Die Ernährungstherapie bietet mit Gammolensäure (Borretschoder Nachtkerzenöl) und Vitamin E Linderung bei Hitzewallungen, Vaginalreizungen sowie Müdigkeit und depressiver Verstimmtheit.
Die Homöopathie hält zwei Heilmittel mit ganz unterschiedlichen Modalitäten bereit: Lachesis und Sepia. Beide sind höchst effizient und zeichnen sich als Basistherapeutikum aus. Das Erste hilft Frauen bei grosser Unruhe, Nervosität und Hyperaktivität, das Zweite bei Erschöpfung und depressiver Verstimmung. Ergänzend dazu bieten sich für spezifische Symptome weitere homöopathische Substanzen an: Glonoinum (starkes Herzklopfen in den Hals- und Kopfarterien), Sanguinaria (Blutstau in Kopf und Brust mit brennenden Wangen), Veratrum (kalte Schweissausbrüche), Sulfur (brennende Hände und Füsse) usw.

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