Meerwasser: ideal zur Befeuchtung der Schleimhäute

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Die Nasenschleimhaut ist mit einem feinen Schutzfilm überzogen und bildet damit eine natürliche Barriere zwischen Organismus und Umwelt. Zu ihren Schutzfunktionen gehört es, Schmutzpartikel und Krankheitserreger wie Erkältungs- oder Grippeviren fernzuhalten, die Einatemluft zu befeuchten, zu filtern und aufzuwärmen. Damit sie diese Funktionen wahrnehmen kann, muss sie sich aber in einwandfreiem Zustand befinden, d. h., sie muss gut befeuchtet und durchblutet und möglichst intakt sein. Je nach Jahreszeit und Umgebungsluft am Arbeitsplatz oder zu Hause kann deshalb eine zusätzliche Befeuchtung von aussen sinnvoll sein.

Zum Beispiel mit isotonischem Meerwasser

Eine Meerwasserspülung befreit die Nase bei Schnupfen von Schleim und Sekreten und befeuchtet die ausgetrocknete Nasenschleimhaut. Eine französische Kinderärztevereinigung empfiehlt gar eine regelmässige Nasenspülung mit Meerwasser. Bei Kindern sollte sie möglichst Bestandteil der täglichen Körperpflege sein, um dem Teufelskreis wiederkehrender Ohren-Nasen-Hals-Infekte entgegenzuwirken. Diese Empfehlung gilt natürlich gleichermassen für Erwachsene.

Bei einer verletzten Nasenschleimhaut

Einige Produkte enthalten neben leicht salzhaltiger isotonischer Meerwasserlösung zur Linderung trockener Schleimhäute auch pflegende Substanzen wie Hyaluronsäure. Diese befeuchtet und regeneriert die strapazierte Nasenschleimhaut, z. B. nach einer Operation oder extremer Trockenheit. Hyaluronsäure kann sogar die Feuchtigkeit festhalten und damit die Befeuchtung noch nachhaltiger gewährleisten. Meerwasserspülungen eignen sich aber auch für die Gehörgänge. Vor allem Träger von Hörgeräten oder Menschen, die bei der Arbeit einen Gehörschutz tragen, sollten auf eine optimale Sauberkeit der äusseren Gehörgänge achten. In diesem Fall bieten spezielle Ohrensprays, die mit einem anatomisch geformten Applikator versehen sind, eine gezielte Anwendung am Ohr.

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