Leitungswasser, das ist klar!

Leitungswasser
Leitungswasser enthält viele Spurenelemente und Mineralsalze.

Sie schwören nur auf Mineralwasser aus dem Supermarkt? Das Wasser aus dem Wasserhahn verdient aber viel mehr Anerkennung für das, was es uns zuführt.

Denn im Laufe seiner Reise wird das Wasser aus dem Grundwasser, aus den Seen oder Wasserläufen mit Spurenelementen und Mineralsalzen angereichert. Kalk, Fluor, Magnesium… jedes Leitungswasser bringt seine eigene Zusammensetzung und seinen eigenen Geschmack mit sich.

Aber was für das schlechte Ansehen von Leitungswasser sorgt, ist oft der Kalkgehalt. Trotzdem bringt es einen Teil der empfohlenen Tageszufuhr von Kalziumkarbonat mit sich: zwischen 5 und 15%, d.h. 900mg für einen Erwachsenen.

Dieses Spurenelement ist nicht das einzige, das man im Grundwasser findet. Magnesium gehört dazu, genau wie Fluor, das Karies verhindert, oder auch Selen, ein wichtiges Antioxidans für das Immunsystem.

Ein weiterer Vorteil von Leitungswasser sind die Mineralsalze, die es enthält und die der Körper braucht: Sulfate, Chloride, Nitrate, Bicarbonate… Die europäischen Gesetze erlegen ihren Mitgliedsstaaten die Versorgung mit einem Leitungswasser auf, das ausgewogene Mineralsalze und Spurenelemente aufweist.

Heutzutage ist das einzige Risiko die Bleikanalisierung. Leitungswasser muss weniger als 10mg Blei pro Liter enthalten, um gesund zu sein. Um sicherzughen, dass Sie nichts von dem Metall zu sich nehmen, lassen Sie das Wasser kurz aus dem Hahn laufen. So werden eventuelle Rückstände entfernt.