In jedem Alter starke Knochen

Frauen nach den Wechseljahren – und die Männer?

Frauen nach der Menopause gehören zur grössten bekannten Risikogruppe für Osteo­porose. Aber auch Männer erkranken heute immer mehr an Osteo­porose.

Schulkinder, Jugend­liche

Das Essverhalten von Kindern und Jugendlichen entspricht nicht immer dem hohen Nährstoffbedarf, der im Wachstum vorliegt. Man weiss, dass der bei Jugendlichen hohe Konsum an Softdrinks einen negativen Einfluss auf die Knochenmasse besitzt. Ein optimaler Knochenbau im Jugendlichen-Alter reduziert das Risiko für eine spätere Osteoporose.

Schwangere, Stillende

Der Bedarf an Kalzium und Magnesium ist während der Schwangerschaft und Stillzeit massiv höher. Nicht immer kann die Mutter die für das Wachstum des Kindes benötigten Nährstoffe mit dem täglichen Essen abdecken. Oft geht es an die Reserven, die wie Kalzium und Magnesium aus dem Knochen mobilisiert werden.

Sportler/-innen

Wenn Jugendliche Spitzensport betreiben, steigt der sowieso schon hohe Bedarf an Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen nochmals stark an. Wenn die Qualität des Essens mit dem Bedarf nicht einhergeht, sind Mängel zu beobachten. Diesbezügliche Risikosportarten sind Kunstturnen, Eiskunstlaufen, Ballett und auch Ausdauersportarten, wo die Sportler/-innen sich oft nicht bedarfs­­orientiert ernähren. Ermüdungsbrüche können mögliche Folgen sein.

Bei der schleichenden, sich über Jahrzehnte entwickelnden Osteoporose ist es also äusserst wichtig, in jedem Alter, möglichst früh und langfristig vorbeugende Massnahmen zu treffen.

Kalzium alleine genügt nicht!

Neueste Studien haben erneut bestätigt, dass zur Vorbeugung und Behandlung der Osteo­porose Kalzium alleine nicht ausreicht. Achten Sie bei der Auswahl eines Präparates für den Knochenaufbau darauf, dass nebst Kalzium auch Magnesium sowie auch die Vitamine D3, K, C, B6 und Folsäure, sowie die Spurenelemente Kupfer, Zink und Mangan enthalten sind. Erst dann kann die Knochenmasse sowie auch die Knochenelastizität signifikant verbessert werden.
Primäres Auswahlkriterium für ein Produkt zur Vorbeugung und Behandlung der Osteoporose sollte also die Zusam­mensetzung und Wirkung eines Präparates sein – und nicht ob es von der Krankenkasse bezahlt wird oder nicht …

Rita Ducret-Costa
Chefredakteurin von vitamag®, Pharmazeutin mit Abschluss an der Universität von Bologna, Ernährungswissenschaftlerin und Homöopathin.

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