Jede Menopause verläuft anders

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Eines vorweg: Mit der Menopause verliert eine Frau ihre Fruchtbarkeit, nicht aber ihre Schönheit und Weiblichkeit. Zwar kann diese Zeit Schwierigkeiten bergen, meistens folgen darauf aber erfüllte Jahrzehnte.
 

Von Menopause wird gesprochen, wenn eine Frau seit einem Jahr keine Menstruation mehr hatte und damit die Eierstöcke ihre Funktion vollständig eingestellt haben. Voraus geht die Perimenopause mit einer abnehmenden Produktion von Progesteron. Das Durchschnittsalter bei der Menopause beträgt 52 Jahre, bei Raucherinnen 1 Jahr und 2 Monate weniger.

Menopause: wir sind nicht alle gleich

Gefürchtete Beschwerden durch die Meno- und Perimenopause sind Hitzewallungen und übermässiges Schwitzen, allenfalls auch eine trockene Scheide, Gewichtszunahme, depressive Verstimmungen, Müdigkeit, Schlafstörungen und Gelenkschmerzen. Die gute Neuigkeit: 25 bis 30% der Frauen haben keine Beschwerden, und bei den weniger Glücklichen sind die Probleme unterschiedlich stark ausgeprägt. Mehrheitlich lassen sich die Beschwerden durch eine geeignete Lebenshygiene und Ernährung (mit reichlich pflanzlichen Östrogenen – siehe Tabelle – und Bewegung an der frischen Luft) und sanften Behandlungen wie Phytotherapie und Homöopathie lindern.

Salbei: altbewährt und vielseitig

Die bereits in der Antike verwendete und im Mittelalter als Allheilmittel gepriesene Salbeipflanze war auch in der Volksmedizin populär. Davon zeugen Volksweisheiten wie «Wer Salbei im Garten hat, braucht keinen Arzt», «Wie kann ein Mensch sterben, in dessen Garten Salbei wächst?». Auch der Phytotherapeut Jean-Jacques Descamps spricht vom «wunderbaren Salbei», der eine bemerkenswerte Wirksamkeit bei Menopausebeschwerden zeigt, insbesondere gegen Hitzewallungen und übermässiges Schwitzen.

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