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Im gespräch mit … Pascal Zuberbühler

Ein Riese …

Zubi, der ehemalige Torhüter der Nati, ist nicht nur ein Riese, was seine Körpergrösse von 1,97 Metern betrifft. Sein Rekord ist ebenso gross: 51 Länderspiele, mehr als 35 Spiele in der Champions League, sechs Titel zum Schweizer Meister und dreifacher Gewinner des Swiss Cups.

Wir kennen «Zubi», den Torhüter des Fussballs, aber Sie haben nicht mit einem Ball gestartet …

Ich habe mit der Leichtathletik begonnen, insbesondere dem Zehnkampf. Aber alle meine Freunde haben mich zum Fussballspielen angestiftet. Später – im Alter von 15 Jahren – trat ich dem FC Frauenfeld bei.

Sie haben insbesondre das Tor der Grasshoppers, des FB Basel und von englischen und deutschen Clubs verteidigt. Wurden Sie von einem Club oder einem Trainer besonders geprägt?

Von meinem ersten Profiverein, GC, im Alter von 20 Jahren. Aber wie könnte ich nicht die fantastische Basler Zeit mit einer ganzen Stadt, die für ihren Club fiebert, erwähnen? Die Atmosphäre der Champions League ist auf der emotionalen Ebene unbeschreiblich. Ich habe ebenfalls gute Erinnerungen an London. Was den Trainer anbelangt, so denke ich spontan an Christian Gross.

Und wenn man die Nationalmannschaft und Ihre Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2006 erwähnt … mit 400 Spielminuten ohne Gegentor.

Diese Weltmeisterschaft, welche obendrein noch in Deutschland stattgefunden hat, ist meine schönste Erinnerung … jedoch nicht ohne auch etwas Bitterkeit: nicht ein Spiel zu verlieren, nicht ein Gegentor zu erhalten und dann im Viertelfinale beim Elfmeterschiessen gegen die Ukraine auszuscheiden … und das erst noch nach dem Festhalten des ersten Torschusses von Shevchenko.

Und was wird aus «Zubi»? Was sind Ihre Pläne?

Ich bin Sportdirektor des FC Servette, mit Hugh Quennec als Präsidenten, einer fantastischen Persönlichkeit. Es sind schon enorme Fortschritte erzielt worden, vor allem mit der Akademie. Mein Ziel ist es, diesen Club sich wieder vor einem Publikum von 30 000 entwickeln zu sehen. Ich bin auch Torwarttrainer des Schweizer Teams der M20 und Teleclub-Experte.

Sie sind für viele Wohltätigkeitsorganisationen tätig, darunter ELA, warum dieses Engagement?

Zidane unterstützt ELA in Frankreich und ich übernehme es in der Schweiz. Ich habe eine Menge vom Leben erhalten, und ich bin glücklich, meinen Beitrag für diese Kinder und ihre Familien leisten zu können.

Wie ist Ihr Verhältnis zur Gesundheit?

Während Jahren als Profispieler habe ich sehr auf alles geachtet (Ernährung, Schlaf usw.). Nun geniesse ich das Leben mehr und schätze auch mal einen guten Wein, z. B. einen Amarone!

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Serge C. Ducret
Éditeur de vitamag®

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