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Gut leben trotz Heuschnupfen

Die meisten Menschen sehen dem Frühling mit Freude entgegen. Für rund 15% der Bevölkerung (Tendenz steigend!) bringt die wärmere Jahreszeit aber nicht in erster Linie einen Energieschub, sondern die unangenehmen Beschwerden einer Pollenallergie. Eine laufende und/oder verstopfte Nase, gerötete und tränende Augen und Nies-attacken: Diese wohlbekannten
Symptome treten bei einer allergischen Rhinitis (Heuschnupfen) auf. 

Was in unserem Körper passiert

Bei einer allergischen Rhinitis produzieren die B-Lymphozyten zu viele IgE-Antikörper gegen das Antigen. In der Folge schüttet der Organismus zu viel Histamin aus. Über die H1-Rezeptoren in den Blutgefässen bewirkt das Histamin eine Vasodilatation (Gefässerweiterung) und eine höhere Durchlässigkeit der Gefässe, wodurch Haut und Schleimhäute anschwellen. In den Bronchien löst das Histamin eine Verengung aus, und es kann sich ein allergisches Asthma entwickeln.

Im Darm sind zahlreiche Immunzellen angesiedelt, u. a. T-Helferzellen vom Typ 1 und 2. Durch deren Verhältnis wird bestimmt, ob ein Eindringling resp. ein Allergen eher von Zellen des Immunsystems (z. B. den Makrophagen oder den zytotoxischen T-Lymphozyten) angegriffen wird (= TH1-Antwort) oder durch Antikörper beseitigt werden soll (TH2-Antwort) Anregen von B-Lymphozyten, damit diese Immunglobuline (Antikörper) produzieren. Bei Allergien gibt es eine höhere Rate an TH2-Antworten. 

Eine interessante Formel 

Spezielle Milchsäure produzierende Lactobacillus-paracasei-Stämme wie z. B. LP-33 und das immunstimulierende Vitamin D3 bringen die Immunantwort mit den TH1- und TH2-Zellen wieder ins Gleichgewicht und sorgen so indirekt für eine Eindämmung der Histaminausschüttung.

Präparate mit diesen Inhaltsstoffen eignen sich für die ganze Familie (Kinder ab einem Jahr) und sind der ideale Begleiter vor und während der Pollensaison. Sie sind gut verträglich und machen nicht müde.

Nützliche Ratschläge für Ihre Kundschaft

• In der Pollensaison nur kurz lüften.

• Im Schlafzimmer keine Kleider aufhängen, die tagsüber getragen wurden.

• Wäsche nicht draussen trocknen lassen.

• Die Haare jeden Abend waschen oder ausspülen.

• Die Nase regelmässig mit einer physiologischen Kochsalzlösung spülen, um die Pollen zu beseitigen.

• Papiertaschentücher verwenden und nach Gebrauch wegwerfen.

• Sport vorzugsweise am frühen Morgen betreiben.

Und falls nötig … 

Der Hinweis auf ein oral verabreichtes Antihistaminikum sowie abschwellende Nasensprays und Augentropfen ergänzt bei Bedarf Ihre Beratung

Rita Ducret-Costa
Chefredakteurin von vitamag®, Pharmazeutin mit Abschluss an der Universität von Bologna, Ernährungswissenschaftlerin und Homöopathin.

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