Geben Sie Ihrem Hund das richtige Futter für sein Alter

Hundefutter
Ein Welpe hat einen hohen Energiebedarf.

Ob Rüde oder Hündin, sterilisiert oder nicht, eher sportlich oder wenig aktiv… Jeder Hundetyp muss eine angepasste Ernährung erhalten. Auch das Alter muss berücksichtigt werden. Wie Menschen auch haben junge und ältere Hunde nicht die gleichen Bedürfnisse. Hier sind ein paar Tipps, die Ihnen helfen sollen, Ihren Hund in jeder Lebensphase richtig zu füttern.

Sie können die Mahlzeiten für Ihr Haustier zwar selbst zubereiten, aber Industrieprodukte sind weit verbreitet. Und das aus gutem Grund: Wenn Sie sich für ein Qualitätsprodukt entscheiden, können Sie sicher sein, dass Ihr Hund jeden Tag von den Nährstoffen profitiert, die für seine Entwicklung wichtig sind. Tatsächlich variieren viele Heimtierfuttermarken ihre Produkte je nach Rasse und/oder Alter.

Welpe: mineralstoffreiche Nahrung

Ein junger Hund muss mit allen Nährstoffen versorgt werden, die er für sein Wachstum benötigt. Für eine optimale Entwicklung wählen Sie, wenn möglich, ein Produkt, das an seine Rasse angepasst ist. Im Alter von etwa 2-3 Monaten sollte die Nahrung in vier Mahlzeiten pro Tag verabreicht werden, dann 2-3 Mahlzeiten im Alter von 4-6 Monaten und schliesslich 2 Mahlzeiten für Welpen im Alter von über 6 Monaten.

Das Futter für junge Hunde sollte reich an Kalzium und Phosphor sein, um ihre Immunabwehr zu stärken. Ihr Energiebedarf ist besonders wichtig: Sie können bis zu dreimal mehr Kalorien verbrennen als erwachsene Hunde! Um den Energiebedarf zu decken, wählen Sie Nahrungsmittel, die sehr reich an hochwertigen Proteinen und wichtigen Mineralstoffen sind. Der Kalorienbedarf nimmt bis zum Ende des Wachstums kontinuierlich zu.

Wählen Sie ausserdem feste, knackige Nahrungsmittel, um die Zähne Ihres Welpen zu stärken. Wenn Ihr Welpe eine bestimmte Futtersorte zu mögen scheint und keine besonderen Verdauungsprobleme aufweist, vermeiden Sie es, sie zu wechseln (im Gegensatz zu Menschen brauchen Hunde bei ihren Mahlzeiten keine Abwechslung).

Futter für ältere Hunde
Weniger aktive, ältere Hunde nehmen leicht an Gewicht zu.

Erwachsene Hunde: eine an ihren Lebensstil angepasste Ernährung

Ein erwachsener Hund ist mit einer Mahlzeit pro Tag zufrieden. Die Ration kann jedoch geteilt werden, um das Risiko einer Magendrehung zu verringern. Aus dem gleichen Grund sollten Sie es vermeiden, ihn kurz vor oder nach körperlicher Aktivität zu füttern. Dies fördert auch die Verdauung. Ausserdem sollten Sie Ihrem Haustier, egal in welchem Lebensabschnitt, zwischen den Mahlzeiten nichts geben!

Die Ernährung Ihres Hundes wird durch seine Lebensweise bestimmt. Wenn er sehr aktiv ist, können Sie ihm Lebensmittel mit einem höheren Fett-, Protein- und Vitamingehalt geben. Vor allem Vitamin B12 hilft, Energie aus der Nahrung zu gewinnen. Wenn sich Ihr Hund jedoch eher weniger bewegt, wählen Sie leichtere Rezepturen, um Übergewicht vorzubeugen.

Ältere Hunde: Vorsicht vor Übergewicht und Dehydrierung!

Ab einem gewissen Alter wird Ihr Hund weniger aktiv. Sein Stoffwechsel verlangsamt sich, seine Fettmasse nimmt zu und er kann unter Dehydrierung leiden. Ein bisschen wie seine Herrchen! Ältere Hunde sollten daher eine kalorienärmere, aber proteinreiche Nahrung erhalten. Darüber hinaus sollte seine Tagesration auf zwei Mahlzeiten aufgeteilt werden, so dass er mehrmals in kleinen Mengen gefüttert wird.

Die Futterstücke sollten leicht zu schlucken sein. Zögern Sie nicht, sich gegebenenfalls für eine kleinere Krokettengrösse zu entscheiden. Wenn Sie die Mahlzeiten für Ihren Hund selbst zubereiten, ist es ratsam, Nahrungsergänzungsmittel (Eisen, Kalzium, Zink, Vitamine) hinzuzufügen, die in diesem Alter unerlässlich sind. Fragen Sie Ihren Tierarzt um Rat. Industrieprodukte hingegen decken alle Bedürfnisse Ihres älteren Hundes ab.

Damit er genügend Wasser bekommt, sollten Sie sicherstellen, dass sein Wassernapf immer voll ist. Falls Ihr Haustier Schwierigkeiten hat, den Kopf zu senken, denken Sie daran, den Napf etwas höher zu platzieren.

Vorsicht: Jede Änderung der Ernährung Ihres Hundes sollte schrittweise erfolgen. Beginnen Sie damit, ein wenig von dem neuen „Rezept“ mit seinem derzeitigen Essen zu mischen und die Proportionen allmählich umzukehren, bis es vollständig ersetzt ist (über etwa eine Woche).