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Fühlen Sie sich manchmal von den Ereignissen überrollt? (Forts.)

Wie im letzten Beitrag besprochen, fühlen wir uns manchmal von der Fülle unserer Aufgaben überfordert, sei es beruflich oder privat. Dies mag kaum erstaunen, und zahlreiche Studien belegen, dass 99 von 100 Mitarbeitenden mehr Zeit benötigen. Angesichts dieser Sachlage sind «Tools» wie Zeitmanagement und persönliches Taskmanagement sehr hilfreich.

Was ist eigentlich «Zeit»?

Wir sollten uns stets vergegenwärtigen, dass unsere Zeit beschränkt ist. Sie lässt sich nicht speichern und läuft unaufhörlich ab … Zeit lässt sich aber auch unterschiedlich definieren:
• Die gemessene Zeit wird auf der Uhr angezeigt.
• Die gefühlte Zeit ist das subjektive Empfinden, dass die Zeit entweder langsam oder schnell vergeht.
• Die physische Zeit wird uns täglich durch den eigenen Alterungsprozess aufgezeigt.
• Die physiologische Zeit signalisiert uns, ob wir Hunger oder Durst haben bzw. müde sind.
• Individuelle Chronotypen: Sind Sie eher ein Morgen-(Lerche) oder ein Nachtmensch (Eule)?

Die entscheidende Frage

Schenken Sie Ihrem Zeitmanagement ebenso viel Aufmerksamkeit wie Ihrer Finanzplanung? Erfolgreiche Menschen sind sich ihres Zeitmanagements sehr bewusst. Sie verwalten ihr Zeitbudget, anstatt sich von ihm fremdbestimmen zu lassen.
Das Erdulden der Zeit führt zu negativem Stress, wovon viele Leute betroffen sind.

Welches ist der erste Schritt hin zur Zeitoptimierung?

Als Erstes gilt es, die eigene Zeiteinteilung zu untersuchen. Mit welchem Ziel? Wir verlieren alle viel Zeit, ohne es zu bemerken. Im Alltag werden wir immer wieder von Unvorhergesehenem und Zeitfressern überrascht. Wir sind uns sehr wohl bewusst, dass wir diese nicht alle ausschalten oder umgehen können. Wir können sie aber sehr wohl beschränken.
Wir unterscheiden zwischen inneren und äusseren Zeitfressern. Zeit, die wir selber verschwenden, nennen wir innere Zeitfresser.

Ein Beispiel für innere Zeitfresser: Aufschieberitis, etwas nicht zu Ende führen, mangelnde Fachkenntnisse, schlechte Nutzung des Informatiksystems.

Wenn uns andere Zeit stehlen, nennen wir dies äussere Zeitfresser.

Ein Beispiel für äussere Zeitfresser: Kollegen, die uns um Rat fragen, unnötiger Smalltalk, übermässiger Zeitaufwand für Kunden.

In den nächsten Nummern werden wir konkret untersuchen, wie sich durch kluges Zeitmanagement Stress vermeiden und bewältigen lässt.

Gut zu wissen:

Welche Zeitverschwendung, bloss um Zeit zu gewinnen!
Paul Morand

Romain Ducret
Strategische Beratung

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