Wie kann man seinen Körper entgiften?

Die Natur erwacht und Sie verspüren das Bedürfnis, sich um Ihren Körper zu kümmern und neu durchzustarten? Die Möglichkeiten zur Entgiftung reichen von Fastenkuren bis hin zu gezielter Unterstützung von einzelnen wichtigen Stoffwechselorganen.

Manche Menschen fasten oft und gerne. Aber wie funktioniert das genau? Beim Fasten wird vorübergehend auf feste Nahrung verzichtet. Sämtliche Entgiftungs- und Ausscheidungsorgane laufen auf Hochtouren, um den Körper von Stoffwechselschlacken und Säuren zu befreien und diese über Organe wie Leber, Lunge, Niere, Darm und Haut auszuleiten. Weil nicht allen eine solche Kur zusagt und sie vielen auch zu drastisch erscheint, kann man auch andere Lösungen finden. Warum nicht einzelne Organe gezielt in ihrer Funktion unterstützen, insbesondere die Leber?

Gerade die Leber erlebt seit einigen Jahren als Organ des Säure-Basen-Haushaltes eine Renaissance. In der Leber laufen nämlich zwei wichtige Prozesse ab, die ihn regulieren. So entgiftet die Leber in einer Stunde so viel wie die Niere in einem Tag! Eine wichtige Rolle im Rahmen einer Entschlackungskur spielt also die Stärkung und Stabilisierung der Leber.

Die Leber anregen: Ja, aber wie?

Die Natur bietet uns ein breites Spektrum an Pflanzen zum Reinigen des Organismus: Löwenzahn, Brennnessel, Birkenblätter, Goldrute oder Mariendistel. Wer keine Möglichkeit hat, sich diese Ingredienzen in der Natur zu holen, kann auf präparierte Extrakte im Handel zurückgreifen. Es besteht die Auswahl aus Teemischungen, Frischpflanzensäften, Tinkturen, spagyrischen Herstellungen oder Trockenextrakten in Kapselform. Dabei gilt: je verfeinerter ein Herstellungsverfahren, desto weniger muss mengenmässig eingenommen werden.

Ein Tee ist der Aufguss einer getrockneten Pflanze. Er sollte in grossen Mengen getrunken werden, um genügend leberwirksame Inhaltsstoffe aufzunehmen. Empfohlen werden 3 Tassen täglich für 5–6 Wochen.

Frischpflanzensäfte sind frisch gepresste Säfte mit hohem Wirkstoffgehalt und ebenso hohem Mineraliengehalt. Dadurch sind sie sehr basisch. Sie können unverdünnt oder verdünnt getrunken werden, normalerweise dreimal täglich 10–20ml mit reichlich Flüssigkeit zu den Mahlzeiten. Nach 5 Tagen sollte eine Verbesserung des Befindens spürbar sein.

Tinkturen sind Flüssigextrakte von Pflanzen. Bei dieser Verarbeitung der Pflanzen können durch spezielle Verfahren erhöhte Konzentrationen an Wirkstoffen erzielt werden. Normal standardisierte Tinkturen werden in grösserer Tropfenzahl dosiert, als Richtwert werden dreimal täglich 20–30 Tropfen angegeben.

Durch spezielle Verfahren potenzierte Tinkturen entfalten ihre Wirkung trotz einer deutlich geringeren Dosierung. Diese Verarbeitungsmethoden sind besonders schonend. Die Pflanzen erfahren durch ein ausgeklügeltes Extraktionsverfahren eine Dynamisierung der Wirkung. Gleichzeitig werden feinstoffliche Lebensenergien und Wesenskräfte freigesetzt. Die Konsequenzen dieses Verfahrens sind beachtlich für die Wirksamkeit, die therapeutische Anwendung und die Dosierung. Bei gleichzeitig erhöhter Wirksamkeit wird die Anwendung einfacher und die durchschnittliche Dosierung beträgt nur dreimal täglich 3 Tropfen.

Greifen Sie also für einen gelungenen Frühling ruhig auf Pflanzen zurück, die Ihnen helfen den Organismus zu entschlacken und so auf ganz natürliche Art wieder in Form zu kommen. Mit einer kleinen Sonnenkur (in Massen, Vorsicht vor Sonnenbrand…) und einem täglichen Spaziergang zum Beispiel starten Sie unter besten Bedingungen in die schöne Jahreszeit. Einen schönen Frühling wünschen wir!

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