Einige Tipps zum Schutz vor Pollen

Pollenallergie
Um Frühlingsallergien zu begrenzen, sind einige gute Reflexe unerlässlich.

Die Schnupfensaison ist eröffnet! Im Frühjahr und teilweise im Sommer haben zahlreiche Menschen mit Pollenbelastung zu kämpfen. Umweltverschmutzung macht die Pollen immer aggressiver und die Zahl an Allergikern nimmt zu, deshalb erteilt Charlotte Sindt vom RNSA, dem französischen Réseau de la Surveillance Aérobiologique (aerobiologisches Überwachungsnetzwerk) einige Tipps, um sich vor den Pollen zu schützen. Einige nützliche Hinweise als Ergänzung zu den bestehenden medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten.

  • Warum ist diese Jahreszeit so pollenlastig?

Wir sind mitten in der Saison der Gräser, die sich durch einen starken Pollenflug auszeichnen. Bei einer Witterung, die zwischen Regen und Sonne abwechselt, wachsen die Gräser gut und die Pollenbelastung der Luft ist hoch, vor allem bei Wind. In der Schweiz erstreckt sich der Pollenflug der Gräser bis Mitte Juli, Anfang August wird er vom Pollenflug der Ambrosia-Pflanzen abgelöst.

  • Wie kann man sich im Freien schützen?

Vermeiden Sie mitten am Tag körperliche Anstrengungen, die Asthmaanfälle auslösen können. Gehen Sie spät abends oder früh morgens joggen. Halten Sie sich von frisch gemähten Feldern und Wildwuchs fern und überlassen Sie das Mähen anderen. Selbstredend wird empfohlen, sich nicht die Augen zu reiben, sondern lieber Augentropfen für Augen oder Nase zu verwenden.

  • Kann man sich im Haus vor Pollen schützen?

Ja, indem die Fenster tagsüber geschlossen bleiben und nur sehr früh morgens oder sehr spät abends geöffnet werden. Trocknen Sie Ihre Wäsche lieber im Haus. Pollen sind mikroskopisch grosse Partikel, die an Haaren und Textilfasern anhaften, deshalb sollten Sie abends gut die Haare bürsten und sich von Kopf bis Fuss waschen.

  • Und was sonst noch?

Schliessen Sie die Fenster, wenn Sie im Auto unterwegs sind und betreiben Sie die Klimaanlage im geschlossenen Kreislauf mit einem gut funktionierenden Pollenfilter. Es ist natürlich nicht immer leicht, mikroskopisch grossen Partikeln auszuweichen: Auch der Nutzen von Gesichtsmasken ist zweifelhaft.