Einfach besser essen

besser essen
Die Art und Weise, wie wir essen, ist genauso wichtig wie das, was sich auf dem Teller befindet!

Die Art und Weise, wie wir essen, ist genauso wichtig wie das, was sich auf dem Teller befindet! Das Essen schnell verschlingen, im Stehen essen, zwischen den Mahlzeiten naschen: so viele Gewohnheiten, die es auszumerzen gilt, um gesünder zu leben.

Die Kunst der gesunden Ernährung geht auch über das Verhalten bei Tisch: Es ist schade, sich eine ausgewogene Mahlzeit zusammenzustellen, wenn sie anschliessend in wenigen Minuten vor dem Bildschirm verschlungen wird. Doch eine gesunde Ernährungsweise umzusetzen ist nicht immer einfach.

Sich auf seine Mahlzeiten konzentrieren

Erster wichtiger Aspekt: das Umfeld. Es ist ratsam, am Arbeitsplatz nicht vor seinem PC zu essen. Nahrung sollte in einem ruhigen Moment zu sich genommen werden, für die man sich Zeit nimmt. Es gilt, sich beim Essen auf seine Mahlzeit, d. h. was auf dem Teller ist, zu konzentrieren. Liegt der Fokus des Gehirns auf einer anderen Aktivität, läuft die Verdauung weniger gut ab, wie in Studien nachgewiesen wurde. Keine Frage: Essen vor dem Fernseher ist ein No-Go! Seine Mahlzeiten im Sitzen einnehmen und jeden Bissen gut kauen sind zwei der Regeln, um die Verdauung zu unterstützen.

Zu viel trinken sollte ebenfalls vermieden werden: Getränke stillen den Hunger im Augenblick, da sie den Magen füllen, sie verlangsamen aber auch die Verdauung und können diese erschweren.

Sättigungsgefühl

Die ideale Dauer für die Einnahme einer Mahlzeit beträgt 20 bis 30 Minuten. Diese Zeitspanne ist notwendig, um sich satt zu fühlen. Wird das Essen quasi heruntergeschluckt, liegt es nahe zu viel zu essen und seinen Teller aus Gewohnheit leer zu essen. Ein Trick, um zu grosse Portionen zu vermeiden, ist, kleinere Teller zu benutzen. So erscheint eine normale Portion grösser und damit ausreichend.

Das Morgenessen: eine Mahlzeit, die nicht verpasst werden sollte!

Die Nacht ist für den Körper eine lange Diät und die Zeit, in der er sich wieder aufbaut. Beim Aufwachen sind Sie unterzuckert, Ihr Insulin braucht Zucker. Aber aufgepasst, nicht irgendwelche Zucker: wichtig sind die langsamen Zucker, die in Nahrungsmitteln wie Vollkornbrot enthalten sind, damit der Blutzuckerspiegel langsam ansteigt. Keine Brote mit Konfitüre, besser ist es, sich für Proteine zu entscheiden, z. B. für Käse. Ist der Insulinhaushalt durch ein zu zuckerhaltiges Morgenessen gestört, wird permanent Insulin ausgeschüttet, das den ganzen Tag hindurch Zucker reklamiert.

Essen, bevor Sie ausgehungert sind!

Idealerweise legen Sie einen Rhythmus für Ihre Mahlzeiten fest. Der Organismus stellt sich dann auf diesen ein und der Hunger wird im richtigen Moment auftreten. Allerdings ist es nicht ratsam, solange zu warten, bis der Hunger sehr gross ist und erst dann zu essen, da so die Gefahr besteht, „sich den Bauch vollzuschlagen“! Ferner ist es sehr wichtig, die 4 bis 5 Stunden dauernde Verdauung nicht durch Snacks zwischen den Mahlzeiten zu stören.

Das Nachtessen sollte mindestens 1,5 Std. vor dem Schlafengehen zu sich genommen werden und nun zu guter Letzt der wahrscheinlich wichtigste Rat: Haben Sie Freude am Essen! Ein positiver Blick auf die Nahrung hat direkten Einfluss auf die Verdauung. Ein weiterer Schlüssel für gute Ernährung ist, die Nahrungsmittel zu variieren und sich in der Küche bzw. beim Kochen zu amüsieren!