Selen: eines der wichtigsten Spurenelemente

Fisch Selen
Fisch und Meeresfrüchte enthalten viel Selen.

Im Jahr 817 entdeckt auf Grund seiner Giftigikeit, weiss man heute, dass Selen sehr wichtige, wohltuende Eigenschaften aufweist, obwohl es in hohen Dosen giftig bleibt.

Die wichtigsten Wirkungen von Selen

Als Bestandteil des Glutathion- Peroxidase-Enzyms ist es eines der wirksamsten Alterungsschutzmittel (Antioxidantien). Es bekämpft alle mit oxidativen Degenerationskrankheiten verbundenen Erscheinungen (grauer Star, Arthrose, Arteriosklerose, vorzeitige Alterung usw.).

Es stimuliert, unter anderem, die Herstellung von Antikörpern und somit das Immunsystem. Es aktiviert die Schilddrüsenhormone, somit kann ein Selen-Mangel eine.

Quellen

Schilddrüsenunterfunktion verursachen Der Selen-Gehalt in der Nahrung hängt von der Menge dieser Spurenelemente im Boden ab. Die Schweiz gehört jedoch zu den Ländern, die arm an Selen sind, ebenso wie Skandinavien, Zentraleuropa, Neuseeland usw. Das Phänomen wird durch die Klimaerwärmung leider noch verstärkt, wie der Bundesrat betont.

Die selenreichsten Nahrungsmittel sind Fisch (Seeteufel, Seehecht, Makrele, Scharbe, Hering, Thunfisch, Sardinen usw.) und Meeresfrüchte. Es kommt auch in Kalbsleber, Sojabohnen und Vollkornbrot vor. Als Beispiel: 50 g Thunfisch in Dosen + 1 Ei + 50 g gekochte Linsen entsprechen 100% der empfohlenen Aufnahme für eine Person von 60 kg.

Mangelernährung und ihre Ursachen

Die empfohlene Nahrungsaufnahme für Erwachsene beträgt 70 µg pro Tag (80 µg pro Tag ab dem 75. Lebensjahr). Für Sportler, die intensiv trainieren, wird eine ergänzende Einnahme von 10 bis 30 µg pro Tag empfohlen.

Mögliche Folgen sind: zunehmendes Risiko für Krebserkrankung, Schwächung des Immunsystems, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Muskelschwäche.

Ursachen: ungenügende Nahrungszufuhr, Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, giftige Schwermetallbelastung.