Die Hitze als Venen-Feind

Beine Wärme
Wenn Sie an venöser Insuffizienz leiden, ist Wärme Ihr schlimmster Feind.

Wie Sie selbst festgestellt haben, ist die Hitze der schlimmste Feind der Venen. Sonnenbaden, heisse Bäder, Sauna und Flüssigwachs-Enthaarungen sind für anfällige oder bereits kranke Venen höchst schädlich.

Am Meer durchs Wasser waten, Wassergymnastik und Schwimmen hingegen kann Ihren Beinen nur gut tun.

Unbehagen durch Diät begrenzen

Was die Ernährung betrifft, sind vor allem die Vitamine C und C2 (oder P) wichtig. Sie stärken die Wände der Kapillaren und Venen, senken deren Durchlässigkeit und können dadurch Schwellungen und Ödeme (Wasseranstauungen im Gewebe) verhindern helfen.

Die besten natürlichen Vitamin- C-Quellen sind frisches Obst und Gemüse, entweder roh oder nur kurz gekocht, da Vitamin C sich bei der Lagerung und der Erhitzung sehr rasch zersetzt. Am meisten Vitamin C enthalten unter den Früchten schwarze und rote Johannisbeeren, Kiwis, Zitrusfrüchte und Erdbeeren, unter den Gemüsen Petersilie, Kohl, Peperoni und Kresse.

Tanken Sie also im Sommer mit Salaten – grosszügig mit Zitronensaft und Petersilie angereichert – und frischen Fruchtsäften möglichst vie1 Vitamin C.

Pünktliche Kuren

Vitamin C2 ist wie Vitamin C pflanzlichen Ursprungs. Es ist in Zitrusfrüchten reichlich vorhanden – wobei das Fruchtfleisch und die weissen Häutchen reicher sind als der Saft –, aber auch in Melonen, Kirschen und Aprikosen.

Da Ihre Beschwerden chronisch sind, würde ich Ihnen zu einer ständigen Zusatzkur mit diesen Vitaminen raten. Eine solche Behandlung rechtfertigt sich umso mehr, wenn Sie rauchen oder die Antibabypille einnehmen, da beide Faktoren die Aufnahme dieser Vitamine beeinträchtigen.

Nachstehend finden Sie schliesslich eine sehr wirksame homöopathische Behandlung, die allerdings zweimal jährlich drei Monate lang durchgeführt werden muss: Sorbus domestica M.G., morgens einen Mokkalöffel nüchtern auf ein grosses Glas Wasser; Hamamelis compositum, 30 Tropfen mittags; Vene 4 CH und Lymphgefäss 9 CH, abends beim Zubettgehen abwechslungsweise eine Ampulle.