Der Hund: der beste Freund des Menschen… und der Gesundheit!

Hund gesundheitliche Vorteile
Der Besitz eines Hundes bringt viele gesundheitliche Vorteile mit sich.

Im Jahr 2018 gab es in der Schweiz rund 505’000 Hunde. Diese vierbeinigen Gefährten kommen oft auf Bitten von Kindern ins Haus, oder um die tägliche Einsamkeit zu lindern… Was auch immer der Grund für ihre Anwesenheit ist, diese Tiere bringen ihren Besitzern viel mehr als bloss Gesellschaft.

Im Jahr 2017 ergab eine schwedische wissenschaftliche Studie, dass das Sterberisiko – bei allen Ursachen – bei glücklichen Hundebesitzern um 20% reduziert würde. Diese Haustiere würden in der Tat viele Vorteile bringen, insbesondere im Hinblick auf die kardiovaskuläre Gesundheit.

Ein Vorwand, um in Bewegung zu kommen

Zunächst einmal ermutigen die unerlässlichen täglichen Spaziergänge Hundebesitzer zu regelmässiger Bewegung (und sei es nur ein kleiner Ausflug im Quartier). Lockdown-Massnahmen haben auch gezeigt, wie Hunde eine gute „Ausrede“ sein können, um weniger sportliche Leute zu mehr Aktivität zu motivieren. Gewisse Rassen brauchen mehr Bewegung, so dass sie ideale Laufbegleiter sind.

Mehr körperliche Aktivität bedeutet bessere kardiovaskuläre Gesundheit! Der Besitz eines Hundes kann so also dabei helfen, den Blutdruck und den Cholesterinspiegel im Blut zu senken und sogar die Gewichtsabnahme fördern.

Stärkere Immunabwehr

Darüber hinaus haben mehrere Studien gezeigt, dass die Mikroben und Bakterien, die unsere vierbeinigen Freunde mit nach Hause bringen, unserem Immunsystem sehr nützlich sein können. Laut vieler Mediziner kann eine zu saubere und desinfizierte Umwelt nämlich schädlich für unsere Gesundheit sein.

Hunde rollen auf dem Boden herum, schnüffeln und lecken an allem und jedem und bringen eine ganze kleine mikroskopische Welt mit nach Hause. Wenn wir dank unseres Tieres auf diese Weise regelmässig mit Krankheitserregern konfrontiert werden, kann sich das Immunsystem darauf vorbereiten, sie zu bekämpfen und sich an ihre Anwesenheit zu gewöhnen.

Einige epidemiologische Studien zeigen, dass Kinder, die im Kontakt mit Tieren, insbesondere mit Hunden, aufwachsen, viel seltener an Autoimmunkrankheiten wie Asthma und Allergien erkranken.

Hund emotionale Ergänzung
Der Hund ist eine große Stütze bei Depressionen.

Eine emotionale Ergänzung

Schliesslich kann sich die Anwesenheit eines Hundes in der Wohnung sehr positiv auf das Gemüt auswirken und bei Depressionen eine grosse Unterstützung sein. In der Tat fördert er die Senkung des Cortisols (Stresshormon) und die Produktion von Serotonin (Glückshormon). Heute setzen immer mehr Fachleute Hunde in der Therapie ein, zum Beispiel zur Behandlung von Depressionen, aber auch zur Behandlung von Menschen mit Hyperaktivität.

Die Anwesenheit des Tieres wirkt beruhigend. Es integriert sich so gut in die Familie, dass es ein vollwertiges Mitglied wird. Manche gehen sogar so weit, ihm zu Weihnachten oder zu jedem Geburtstag kleine Geschenke zu machen!

Ein Hund fördert auch die Kommunikation und Offenheit gegenüber anderen. Er kann dabei helfen, neue Menschen kennen zu lernen, Gespräche zu beginnen und Beziehungen aufzubauen. Innerhalb einer Familie kann er manchmal dazu beitragen, dass Eltern und Kinder trotz Generationsunterschieden besser miteinander kommunizieren können.

Dieses Haustier, ob gross oder klein, unabhängig von Alter oder Rasse, hat uns viel zu bieten. Im Gegenzug braucht es einfach ein wenig Zuneigung. Wenn Sie bis jetzt gezögert haben, ist dies vielleicht der Moment, den Sprung zu wagen?