COVID-19: Entwicklung, Symptome, Empfehlungen, wo finden Sie Informationen?

Alles über Coronavirus

Seit sie das erste Mal Ende Dezember 2019 in China gemeldet wurde, breitet sich die Coronaviruskrankheit 2019 – oder COVID-19 – in verschiedensten Teilen der Welt rasant aus. Per 29. Februar waren mehr als 85’000 Fälle in rund fünfzig Ländern bestätigt. Am stärksten betroffen sind China, die Republik Korea, Italien, der Iran und Japan. In der Schweiz wurden 24 Fälle bestätigt. Der Bundesrat hat beschlossen, die Situation im Staatsgebiet als „besondere Lage“ einzustufen, und verbietet somit Veranstaltungen mit über 1’000 Personen. Auch wenn bereits ein breites geografisches Gebiet betroffen ist, wurde die Lage bisher offiziell noch nicht zur Pandemie erklärt. Dieser Begriff wird bei einer unbegrenzten weltweiten Verbreitung mit zahlreichen Todesopfern verwendet.

Das Virus wird durch Tröpfcheninfektion übertragen. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärt, zählen Fieber, Erschöpfung und trockener Husten zu den häufigsten Symptomen. Zudem können Schmerzen, eine verstopfte Nase, Halsschmerzen beziehungsweise Durchfall hinzukommen. Manche infizierten Personen zeigen sehr schwache bis gar keine Symptome. Das grösste Risiko für schwerwiegende Symptome haben ältere Menschen oder Menschen mit chronischen Gesundheitsproblemen (erhöhter Blutdruck, Diabetes, Herzerkrankungen usw.).

Wie informieren Sie Ihre Patientinnen und Patienten am besten, um das Infektionsrisiko zu senken? Für regelmässig aktualisierte und zuverlässige Informationen ist nach wie vor die Internetseite der WHO die beste Anlaufstelle. Dort finden Sie eine Übersicht der Schutzmassnahmen, Antworten auf häufig gestellte Fragen und tägliche Lageberichte zur Entwicklung des Virus. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) betreibt ebenfalls eine Informationsseite mit Empfehlungen zu vorbeugenden Massnahmen und aktuellen Berichten zur Lage in der Schweiz. Darüber hinaus finden Sie auf der Internetseite des BAG eine spezielle Seite für Fachkräfte des Gesundheitswesens, wo vor allem das Vorgehen im Falle einer Begegnung mit einer potenziell infizierten Person in Ihrer Praxis erläutert wird.

Unsere Nachbarländer bieten ebenfalls verlässliche und regelmässig aktualisierte Informationsseiten. Frankreich – wo per 28. Februar 38 Fälle bestätigt waren – informiert über die Internetseite des französischen Gesundheitsministeriums und die Seite der Zentrale für das Gesundheitswesen. Auf der Internetseite der französischen Regierung wurde ebenfalls ein Bereich mit Antworten auf häufig gestellte Fragen eingerichtet, der regelmässig aktualisiert wird. In Deutschland (26 bestätigte Fälle per 28. Februar) gelten zudem die vom Bundesgesundheitsministerium verwaltete Seite zum Coronavirus und die Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit Antworten auf häufig gestellte Fragen als zuverlässige Informationsquellen.