Corona-Krise und Internetnutzung: drittes Briefing Paper von Sucht Schweiz

Bildschirm-Sucht
Bildschirmmedien sind im Zuge der Corona-Pandemie wichtiger geworden.

14. Mai 2020 – Bildschirmmedien sind im Zuge der Corona-Pandemie wichtiger geworden. Der Alltag kommt ohne sie nicht mehr aus. Was für die einen eine Chance ist, kann für andere ein Risiko sein, vor allem wenn sie online ihre Alltagssorgen und emotionalen Stress abbauen wollen. Mehr dazu im neuen Briefing Paper von Sucht Schweiz auf www.suchtschweiz.ch/coronavirus.

Im Zuge der Corona-Pandemie erlangte die Internetnutzung einen noch bedeutenderen Stellenwert. Sie ist in Beruf, Ausbildung und Freizeit unabdingbar geworden. Während viele davon profitieren und ihre digitale Kompetenz verbessern, sind manche gefährdet, noch mehr online zu sein und andere Verpflichtungen zu vernachlässigen. Soziale Isolation und das vermehrte Daheimsein haben das Zeug, gerade jene Beweggründe zur Internetnutzung zu begünstigen, die als gefährdend eingestuft werden. Dazu zählen die Flucht vor Schwierigkeiten im Alltag und emotionalem Stress.

Eigene Nutzung kritisch hinterfragen

Die grosse Mehrheit der Bevölkerung behält ihre Nutzung der digitalen Medien im Griff, selbst wenn in Ausnahmezeiten mehr Zeit vor den Bildschirmen verbracht wird. Fachpersonen raten dennoch, wachsam zu bleiben und die eigene Nutzung bewusst zu beobachten.

Eine kleine Minderheit riskiert im Zuge der Ausnahmesituation, eine problematische Internetnutzung zu entwickeln. Symptome sind z.B.: andere Interessen und Verpflichtungen vernachlässigen und trotz negativer Folgen weitermachen. Besonders gefährdet sind jene, die schon zuvor Mühe hatten, ihr Nutzungsverhalten zu kontrollieren,

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