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Aktuell: Diese Schlankheitstipps machen eine gute Figur !

Sie sind jederzeit im Trend: Gewichtsprobleme beschäftigen die Hälfte der Bevölkerung in unserem Land mehr oder weniger stark. Viele wenden sich vertrauensvoll an Ihre Apotheke oder Drogerie. Und mit Recht: Denn Übergewicht ist bei weitem nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern ein anerkannter Risikofaktor für Herz-Kreislaufkrankheiten, Diabetes, Rheuma und andere Volkskrankheiten.

Sie können Ihre Kunden und Kundinnen zunächst einmal unterstützen, indem Sie ihnen die Grundlagen einer gesunden Ernährung erläutern. Diese sollte viel Obst und Gemüse, magere Eiweissarten, Vollkorngetreide sowie unraffinierte Getreideprodukte (Brot, Teigwaren) enthalten: Kurz möglichst nährstoffreiche und zugleich relativ kalorienarme Lebensmittel. Auf den Speiseplan Linienbewusster gehören aber unbedingt auch gesunde Fettarten: Je zwei Esslöffel Speiseöl täglich, mindestens eines davon mit einem hohen Anteil essentieller Fettsäuren (Lein-, Raps-, Nuss-, Soja-, Sesamöl usw.) täglich.

Zusätzlich sind folgende Tipps hilfreich:

• Nahrungsmittel oder Nahrungsergänzungen mit hohem Faseranteil zusammen mit ausreichend Flüssigkeit aufnehmen
Ballaststoffe, die mit Wasser aufquellen, vermindern das Hungergefühl. Zusätzlich nimmt auch das Stuhlvolumen zu, wodurch mehr Kalorien ausgeschieden werden.

• Für eine gesunde Darmflora sorgen
Jüngste Forschungsarbeiten zeigen, dass ein Zusammenhang zwischen Gewicht und Darmflora besteht. Je nach Zusammensetzung der Darmflora wird unterschiedlich viel Energie aus der Nahrung aufgenommen und unterschiedlich viel Energie verbrannt.
Eine veränderte Darmflora, z. B. als Folge einer unausgewogenen Ernährung, übermässigen Alkoholkonsums, Rauchen, Stress oder einer Lebensmittelinfektion kann zu den unterschiedlichsten Symptomen führen: Müdigkeit, Unwohlsein, erhöhte Erkältungsanfälligkeit, Allergien sowie in manchen Fällen sogar zu einer Gewichtszunahme.
Die Mittelmeerküche wirkt besonders günstig auf die Darmflora. Ergänzend dazu lassen sich mit Mischungen aus Milchsäurebazillen (Laktobazillen) besonders rasche Ergebnisse erzielen.

• Das Essen kräftig würzen (wenn der Magen mitmacht)
Schärfere Gerichte werden langsamer verzehrt, wodurch sich das Sättigungsgefühl rascher einstellt.

• In Essig eingelegtes Gemüse essen
Gemüse ist generell kalorienarm. Wenn es zudem in Essig konserviert wird, kann die darin enthaltene Essigsäure der Fettbildung entgegenwirken.

• Grüntee als Kräutertee oder Kapseln einnehmen
Die im Grüntee enthaltenen Catechine (Gerbstoffe) fördern den Fettabbau, vor allem am Bauch.

• Vor dem Ausdauersport ein bis zwei Tassen Kaffee trinken
In diesem Fall bewirkt das Koffein, dass der Körper als Energiequelle dass Körperfett und nicht das in der Leber eingelagerte Glykogen verwendet.

• Regelmässiges Ausdauertraining (Walken, Joggen, Velo, Schwimmen usw.) praktizieren, ohne jedoch den Muskelaufbau zu vernachlässigen (Geräte, Hanteln, Gymnastik)
Ausdauersportarten fördern die Energieverbrennung; das Kräftigen der Muskulatur führt längerfristig zu einer Zunahme der Muskelmasse. Da Muskelgewebe  – im Gegensatz zu Fettgewebe – ein aktives Stoffwechselgewebe ist, verbrennt ein normal durchtrainierter Körper auch im Ruhezustand mehr Kalorien als ein schlaffer Körper.  Mit den beiden sich ergänzenden Trainingsformen lässt sich das gleiche Ergebnis erzielen: Stimulierung des Grundumsatzes und Steigerung des Energiebedarfes.

• Genügend Schlaf
Je weniger wir schlafen, umso mehr Ghrelin produziert unser Körper. Dieses Hormon wirkt appetitanregend. Zugleich wird weniger Leptin hergestellt, ein  Hormon, das das Hungergefühl dämpft. Einmal mehr erweist sich Ihr Rat, für ausreichend (6-8 Stunden) und zudem erholsamen Schlaf zu sorgen, als hilfreich.

• Müdigkeit unabhängig von der Ursache vermeiden
Wer müde ist, hat automatisch den Reflex, durch den Konsum von Nahrungsmitteln Energie zu tanken. Wer wäre besser qualifiziert als Sie als  Mitglied des Apotheken- bzw. Drogerieteams, um die Ursache/n der Müdigkeit zu erforschen und entsprechende Lösungen anzubieten?

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