Mit den warmen Temperaturen erwacht die Natur und bringt für viele unter uns nicht nur eitel Sonnenschein: alles wächst und gedeiht, auch die Allergie-auslösenden Pflanzen wie Gräser- und Getreidepollen. Mittlerweile reagieren schon bis zu 19% der Schweizer Bevölkerung allergisch auf Pollen.
Die Abwehrreaktion unseres Körpers wird im Volksmund «Heuschnupfen» genannt: Durch das Einatmen oder den direkten Kontakt mit den in der Luft vorhandenen Pollen schwellen die Schleimhaut der Nase und die Bindehaut der Augen an. Das freigesetzte Histamin führt zu Juckreiz. Kratzen und Reiben verstärken die Schwellung und lassen die Schleimhaute entzündlich reagieren.
Die häufigsten Symptome sind Niesattacken, Fliessschnupfen (Rhinitis), verstopfte Nase, juckende und tränende Augen, Juckreiz in Gaumen, Nase und Ohren. Angestauter Schleim in den Nasennebenhöhlen kann zu Kiefer- und Kopfschmerzen führen.
Weil die allergische Rhinitis ein Risikofaktor für späteres Asthma ist, sollte die Krankheit unbedingt behandelt werden. Eine medikamentöse Symptombehandlung wird mit Antiallergika in Form von Nasensprays, Augentropfen oder Tabletten empfohlen. Therapien aus der Komplementärmedizin (Homöopathie oder Pflanzenheilkunde) können erfolgreich eingesetzt werden. Klinische Studien beweisen ihre Wirksamkeit im Vergleich mit schulmedizinischen Präparaten.
Komplexmittel gegen Heuschnupfen enthalten Potenzierungen von Pflanzen wie Allium cepa, Ambrosia, Euphrasia, Sabadilla, Solidago oder Sticta, aber auch homöopathisch dynamisiertes Histaminum, schleimlösende Salze wie Kalium bichromicum oder Belladonna gegen die entzündliche Reaktion. Homöopathische Präparate sind frei von Nebenwirkungen und in jeder Altersstufe einsetzbar. Moderne Homöopathika sind als Tabletten erhältlich und somit praktisch mitzunehmen und einfach zu dosieren.
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