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Warum die Früherkennung von Darmkrebs ab 50 wichtig ist

Jedes Jahr erkranken in der Schweiz 4300 Frauen und Männer an Darmkrebs – ungefähr 1700 Personen sterben daran. Wir sind überzeugt, dass dies nicht sein muss. Die Heilungschancen bei Darmkrebs stehen besonders gut, wenn dieser früh erkannt wird. Die Früherkennung kann also Leben retten. Deshalb empfiehlt die Krebsliga allen Frauen und Männern ab 50 Jahren, in die Darmkrebsfrüherkennung zu gehen. Die Darmkrebsfrüherkennung ist wichtig, da sich die Krebsart häufig erst nach mehreren Jahren bemerkbar macht, wenn der langsam wachsende Krebs schon fortgeschritten ist. Um Darmkrebs frühzeitig zu erkennen, haben sich zwei Untersuchungsmethoden bewährt: der «Blut-im-Stuhl-Test» und die Darmspiegelung. Blut-im-Stuhl-Test Der «Blut-im-Stuhl-Test» ist einfach als auch schnell durchführbar und kann bei einer Ärztin oder einem Arzt sowie in vielen Apotheken bezogen werden. Der Test kann selbstständig Zuhause durchgeführt werden. Er weist selbst nicht sichtbare Spuren von Blut im Stuhl nach, das von Darmkrebs oder möglichen Vorstufen einer Darmerkrankung, den Polypen, ausgehen kann. Die Zuverlässigkeit des Tests ist gut, wenn dieser alle zwei Jahre durchgeführt wird.  Darmspiegelung Die Darmspiegelung (Koloskopie) ist eine sehr zuverlässige Methode zum Entdecken von Darmkrebs und seinen Vorstufen. Während der Spiegelung untersucht eine Spezialistin oder ein Spezialist das Innere des Darms mithilfe eines biegsamen Schlauchs und einer kleinen Kamera. Diese überträgt die Bilder des Darms direkt auf einen Monitor. So kann ein Tumor mit hoher Wahrscheinlichkeit entdeckt und mögliche Polypen in der gleichen Sitzung entfernt werden. Die Untersuchung dauert circa 20 bis 30 Minuten und ist in der Regel schmerzarm.  Krankenkasse übernimmt Kosten Die Grundversicherung ist seit 2013 verpflichtet, bei Personen von 50 bis 69 Jahren alle zwei Jahre einen «Blut-im-Stuhl-Test» oder alle zehn Jahre eine Darmspiegelung zu bezahlen. Die Franchise und der Selbstbehalt gehen ausserhalb von Früherkennungsprogrammen zulasten der Versicherten.   Neue Früherkennungsprogramme in der Schweiz Die Schweiz bewegt sich bei der Darmkrebsfrüherkennung erfreulicherweise in Richtung Chancengleichheit. In den systematischen Früherkennungsprogrammen werden Frauen und Männer ab 50 Jahren zur Früherkennung eingeladen, die Untersuchungskosten werden von der Krankenkasse übernommen und sind von der Franchise befreit. Dies ist bereits in den Kantonen Uri und Waadt der Fall, im Tessin besteht ein Pilotprogramm. Die Kantone Genf, Jura, Neuenburg, Graubünden, Wallis, Freiburg und Basel-Stadt planen ihre Früherkennungsprogramme im Verlauf dieses Jahres zu starten.  Ein gesunder Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernährung senkt das Risiko So wichtig wie die Früherkennung für Menschen ab 50 Jahren ist, so bedeutend ist die Vorbeugung von Darmkrebs. Einen sicheren Schutz gibt es nicht. Aber Darmkrebs gehört zu den Krebsarten, deren Entstehung eng mit unserer Ernährungs- und Lebensweise verknüpft ist. Heute weiss man, dass regelmässige Bewegung, ein gesundes Körpergewicht sowie der Verzicht auf Tabak und Alkohol das Darmkrebsrisiko senken. Günstig wirkt sich eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse und Früchten sowie Vollkornprodukten aus; die darin enthaltenen Nahrungsfasern senken nachweisbar das Erkrankungsrisiko. Benutzen Sie zudem besser pflanzliche Öle statt tierische Fette. Nehmen Sie nur zwei- bis dreimal pro Woche Fleisch zu sich, stattdessen eiweisshaltige Lebensmittel wie Eier, Tofu, Käse und Hülsenfrüchte. Gemüse und Früchte liefern lebenswichtige Vitamine und Nahrungsfasern und sind erst noch fett- und kalorienarm.  Im März startet die Krebsliga eine Sensibilisierungskampagne mit dem Slogan «Darmkrebs ist es egal, wer du bist. Informier dich.», um die Wichtigkeit der Prävention als auch der Früherkennung von Darmkrebs zu betonen. Noch bis Mitte April ist die Krebsliga auf Bildschirmen und Hängekartons im öffentlichen Verkehr und in Apotheken sowie mit gezielten Print-Inseraten und digitaler Werbung präsent. Das Kampagnensujet kann für die kostenlose Verwendung in Ihrem Medium hier heruntergeladen werden. Broschüre «Früherkennung von Darmkrebs» Informationsmaterialien wie Broschüren und Faktenblätter zu Darmkrebs finden Sie auf der Website der Krebsliga unter: http://www.krebsliga.ch/darmkrebs Die Krebsliga bietet Beratung und Unterstützung Die kantonalen und regionalen Ligen sind in Ihrer Nähe. Sie bieten allen krebsbetroffenen Personen und ihren Angehörigen in der ganzen Schweiz individuelle Beratung und Unterstützung: www.krebsliga.ch/region Die Fachberaterinnen vom «Krebstelefon» helfen weiter Telefon           0800 11 88 11 E-Mail             helpline@krebsliga.ch Chat                www.krebsliga.ch/cancerline Forum             www.krebsforum.ch Skype             krebstelefon.ch Die Krebsliga Schweiz (Gründungsjahr 1910) unterstützt Menschen mit Krebs und ihre Angehörigen und engagiert sich als gemeinnützige Organisation in der Krebsprävention und in der Forschungsförderung. Sie vereinigt als nationale Dachorganisation mit Sitz in Bern 19 kantonale und regionale Ligen. Sie wird vorwiegend durch Spenden finanziert und ist ZEWO-zertifiziert. www.liguecancer.ch Quelle: Krebsliga

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Frühlingssonne – intensiver als gedacht

Der Frühling ist angekommen – die Temperaturen steigen und die Winterkleidung wird langsam im Keller verstaut. Die milden Temperaturen bergen jedoch die Gefahr, dass der Sonnenschutz vernachlässigt oder gar vergessen wird. Endlich wird es wärmer draussen – nur zu gerne legen wir die dicken Winterjacken ab und verbringen wieder mehr Zeit unter freiem Himmel. Doch durch die milden Temperaturen, wird in dieser Jahreszeit der Sonnenschutz besonders gerne vergessen. Frühlingssonne – Kein Verlass auf Gefahrenmelder der Haut Unsere Haut hat zur Aufgabe uns vor Eindringlingen zu schützen und fungiert mit über 20 Millionen Sinneszellen als Gefahrenmelder. Berühren wir einen heissen Gegenstand, melden diese dem Gehirn blitzschnell: «Vorsicht heiss». Auf diesen Gefahrenmelder ist im Frühling leider kein Verlass, denn aufgrund der milden Temperaturen unterschätzt die Haut die Intensität der UV-Strahlen. Auch an einem bewölkten Tag, durchdringen bis zu 80 Prozent der UV-Strahlen die Wolkendecke. Sowohl die UVA- wie auch die UVB-Strahlung können die Erbsubstanz (DNA) in unseren Zellen schädigen und Hautkrebs verursachen. Deshalb ist es so wichtig, sich das ganze Jahr bewusst mit einer umsichtigen Verhaltensweise zu schützen. Bergsportler aufgepasst Die Intensität der UV-Strahlen nimmt pro 1000 Höhenmeter um ungefähr 10 Prozent zu. Zusätzlich kann Schnee die UV-Strahlen um bis zu 90 Prozent reflektieren und damit die Strahlungsintensität beinahe verdoppeln. Ohne eine fachgerechte Sonnenbrille besteht die Gefahr, durch die UVB-Strahlen an Schneeblindheit zu erkranken und schlimmstenfalls daran zu erblinden. Deshalb sollte in den Bergen besonders Acht auf den Sonnenschutz gelegt werden. Sonnenbrille, Sonnenhut und Sonnencreme gehören somit auf die Packliste bei Aktivitäten in den höheren Lagen. Das bietet die Krebsliga zum Sonnenschutz Broschüren wie «Sonnenschutz», «Sonnenschutz – Das Wichtigste in Kürze» und «Sonnenschutz für mein Kind» sowie Faktenblätter können heruntergeladen oder kostenlos bestellt werden unter www.krebsliga.ch/sonnenschutz. Die Krebsliga bietet Beratung und Unterstützung vor Ort Die kantonalen und regionalen Ligen sind in Ihrer Nähe. Sie bieten allen krebsbetroffenen Personen und ihren Angehörigen in der ganzen Schweiz individuelle Beratung und Unterstützung: www.krebsliga.ch/region www.krebsliga.ch Quelle: Krebsliga Schweiz

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Vitamine D3 piccolo en tube compte-goutes pratique, il est idéal pour les enfants

Vitamin D3 aus der praktischen Tropftube, ideal geeignet für Kinder. Vitamin D ist für ein gesundes Wachstum und eine gesunde Entwicklung der Knochen bei Kindern unerlässlich. Gerade Babys und Kleinkinder, die nicht der prallen Sonne ausgesetzt werden und auch über die Nahrung nur geringe Mengen Vitamin D aufnehmen, ist eine zusätzliche Einnahme von Vitamin D3 daher besonders empfohlen. Die Neuheit D3 piccolo in der praktischen Tropftube ist einfach in der Dosierung und als ölige Lösung ideal geeignet für Kinder. Täglich 2-3 Tropfen Vitamin D3. Nahrungsergänzungsmittel, exklusiv erhältlich in Apotheken und Drogerien. https://www.streuli-pharma.ch/de/streuli-news/217-piccolo source: Streuli Pharma AG  

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Editorial

Ein gelungener Ruhestand? Jedem das Seine

Ich kann es noch gar nicht richtig fassen: Im letzten November habe ich das Rentenalter erreicht. Schon immer hatte ich behauptet, dass ich nie in den Ruhestand treten würde, vorausgesetzt natürlich, dass meine Gesundheit es zuliesse. Und nun bin ich tatsächlich immer noch berufstätig und fest entschlossen, es auch zu bleiben. Zum Glück konnte ich mich früher für Teilzeitarbeit entscheiden. So blieb mir ausreichend Zeit für meine Hobbys: Sport, Lektüre, Sprachenlernen usw. Doch mein Lieblingshobby ist und bleibt … mein Job bei Communis, den ich seit 25 Jahren mit ungebrochener Leidenschaft ausführe. Im Prinzip habe ich aber immer gearbeitet, früher auch in anderen Bereichen (redaktionelle Medienarbeit auf Französisch und Italienisch, Kurse, Vorträge, Apotheke usw.). Als Vorbild dient mir Linus Pauling, Begründer der orthomolekularen Medizin, der praktisch bis zu seinem Tod im Alter von 93 Jahren arbeitete. Natürlich bin ich davon überzeugt, dass die Zeit nach der Pensionierung auch ohne Arbeit erfüllend sein kann, vorausgesetzt, man bleibt aktiv. Ich denke hierbei auch an meinen Vater, der sich zahlreichen neuen Beschäftigungen zuwandte: unter anderem als Lektor unserer italienischsprachigen Publikationen oder als freiwilliger Nachhilfelehrer für benachteiligte Kinder. Meiner Ansicht nach ist ein erfolgreicher Ruhestand ein aktiver Ruhestand, ganz unabhängig von den gewählten Aktivitäten. Denn nichts schadet der Gesundheit mehr als Langeweile. Rita Ducret-Costa, redakt. und wiss. Supervision

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Interview

Michel Broillet, ein Schweizer, der Rekorde brach und Geschichte schrieb.

1975 zeigte uns das Apollo- Sojus-Projekt, dass die Feinde des Kalten Krieges zumindest im Weltall kooperieren konnten. In der Disziplin des Gewichthebens, in der Anabolika bis 1974 zugelassen waren, führten die Ostblockstaaten weltweit. Doch plötzlich gelang es einem kleinen stämmigen Schweizer, diese Hierarchie auf den Kopf zu stellen. Mit Michel Broillet ist heute eine Weltgrösse des Sports mit einer packenden Geschichte unser Gesprächspartner. Michel Broillet, Sie sind 1944 in Gruyère geboren. Wie und warum sind Sie in die Stadt Genf gekommen, in deren Umgebung Sie heute noch leben? Aus beruflichen Gründen. Ich absolvierte eine Lehre als Bäcker-Konditor. Damals zog es viele Freiburger nach Genf. Damals begannen Sie mit Bodybuilding im Sportverein Châtelaine (GE) und wurden 1982 gar Mister Schweiz. Doch was führte Sie schliesslich zu dieser anspruchsvollen Disziplin des Gewichthebens? Ich war ein schmächtiger Junge. Mein Schwager meinte, ich solle in einem Club Bodybuilding trainieren. Als sich zeigte, dass ich gewisse Voraussetzungen erfüllte und Leidenschaft dafür entwickelte, wurde ich angefragt, ob ich bei einem Wettkampf mithelfen würde. So kam ich ganz zufällig zum Gewichtheben. Der Zufall hat es wirklich gut gemeint. So wurden Sie also Gewichtheber, und es ist nicht so ohne, alleine eine 170 Kilogramm schwere Hantel zu stemmen. Welche Voraussetzungen haben Sie dafür prädestiniert? Da ich spät eingestiegen bin, brachte ich wohl einige Grundvoraussetzungen mit. Nicht die Kraft allein ist entscheidend, sondern die Schnellkraft. Training und die mentale Einstellung sind auch sehr wichtig. Zweiter bei der WM 1975, Weltmeister 1977, zweimal Bronze bei den Europameisterschaften, mehrfacher Schweizer Meister, Weltrekordhalter, 3 Selektionen für die Olympischen Spiele. Welche ist Ihre schönste Erinnerung aus diesem Erfolgspanorama? Meine schönste Erinnerung ist sicher der Weltmeistertitel 1977. Priorität galt dem Beruf, denn damals konnte man mit dem Sport nichts verdienen. Begeisterung und Emotionen waren unser grösster Lohn. Wie ich sehe, sind Sie topfit und gehen in Ihrer Rolle als Grossvater ganz auf. Treiben Sie noch Sport? Wie geht es Ihnen heute, Michel Broillet? Ich fühle mich fit und geniesse den Ruhestand zusammen mit meiner Frau, meiner Familie und meinen Enkeln. Ich fahre gern Velo und achte auf meine Gesundheit, wobei ich auch gerne das Leben geniesse.   Das Interview führte Serge C. Ducret   Mehr Infos zu Michel Broillet: Radio Télévision Suisse «Caméra sport» (nur Französisch) Radio Télévision Suisse – Caméra sport  

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Artikel

Geeignete Zusatzstoffe für eine gelungene Diät

Damit eine Schlankheitskur gut gelingt (ich bevorzuge «kalorienarmer Ernährungsplan»), müssen nicht nur Nahrungsmittel gut gewählt sein, sondern auch deren Zusätze, welche die Diät unterstützen und vervollständigen: • Eiweisse: Körperbausteine, die gegen Muskelschwund und Gewebeaustrocknung schützen. Pro Tag muss 1 g Eiweiss pro Körpergewicht zu sich genommen werden. Anderenfalls gibt es bei Ihrem Apotheker oder Drogisten Eiweissmischungen, sogar vegetarischer oder veganer Natur. • Mikronährstoffe: je weniger man isst, desto weniger nimmt man Vitamine, Mineralien, Spurenelemente usw. zu sich, daher das Risiko von Müdigkeit und Nährstoffmangeln. Einen guten Dienst leisten hier Multivitamin- und Multimineralstoff-Präparate. • Spurenelemente: Jod! (sofern keine Schilddrüsenerkrankung besteht) und Chrom erweisen sich als besonders nützlich. Ersteres regt den Stoffwechsel an und steigert die Energieerzeugung, während das Zweite die Esslust reguliert. Fragen Sie Ihren Fachmann um ein Arzneimittel, das beides enthält.  

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