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News
Tag der Kranken 2019

Gesundheitswissen stärkt in allen Lebenslagen Bern, März 2019. Wissen zu haben und es anzuwenden ist wichtig, um eine Krankheit zu bewältigen oder damit umzugehen und nach einem Unfall zurück ins Leben zu finden. Darin sind sich die Fachleute einig. Doch wieviel Wissen braucht es und zu welchem Zeitpunkt? Und gibt es heute mit so vielen Websites, Blogs, Wissenssendungen und Fachorganisationen nicht bereits zu viel Informationen? Wird es wegen der Informationsfülle schwieriger Relevantes von Irrelevantem zu unterscheiden? Diese und andere Herausforderungen rund um das Thema Wissen beleuchtet der Tag der Kranken 2019 mit dem Motto «Wissen macht uns stark». Gleichzeitig möchten wir die Bevölkerung einladen, sich auszutauschen über die Gesundheit sowie über Krankheiten und Beeinträchtigungen. Denn oft verfestigt sich Wissen im Dialog mit anderen. Der «Tag der Kranken» hat seinen festen Platz im Jahresgeschehen der Schweiz. Tausende beteiligen sich am 3. März 2019 mit Konzerten, mit Besuchs- und Geschenkaktionen in Spitälern und Heimen sowie mit Predigten und Solidaritätsveranstaltungen. Hinter dem Tag steht der gleichnamige Trägerverein, der die Bevölkerung seit 80 Jahren einmal pro Jahr sensibilisieren will zu einem Thema aus dem Bereich «Gesundheit und Krankheit». Ziel ist es, Gesunde und Kranke zusammenzubringen und der Vereinsamung kranker Menschen entgegenzuwirken. Weiter wollen wir das Engagement der Tausenden Menschen würdigen, die sich regelmässig einsetzen für kranke und beeinträchtigte Menschen. Wissen zu haben und anzuwenden ist eine starke Ressource Auf die hypothetische Frage nach dem Umfang, in dem man im Falle einer ernsthaften Erkrankung informiert werden möchte, antworteten 60 Prozent der Befragten einer deutschen Studie aus dem Jahr 2012, dass sie möglichst alles über ihre Krankheit und die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten wissen möchten. Fachleute gehen davon aus, dass die Zahlen in der Schweiz ähnlich sind. Und das ist auch gut so, denn wer versteht, was die Krankheit oder die veränderte Lebenssituation mit einem selbst und den Angehörigen macht, kann persönliche Vorgehensweisen entwickeln, den neuen Alltag besser bewältigen und sich besser auf Therapien einlassen. Eine wichtige Rolle bei der Informationsvermittlung haben Gesundheitsfachpersonen. Doch es ist erwiesen, dass Betroffene aus Gesprächen mit diesen nur 40 bis 45 Prozent der Informationen erfassen können. Deshalb braucht es weitere Angebote und Informationsquellen und auch die Angehörigen müssen Wissen erhalten. Gefragt sind respektvolle Informationen auf Augenhöhe Gesundheitsinformationen sollen klar, einfach, verlässlich und verständlich sein und die Menschen da abholen, wo sie gerade stehen. Zudem sollte der Zugang niederschwellig sein, das heisst, es sollte einfach sein, an Wissen zu gelangen – auch für Personen mit Migrationshintergrund und geringen Kenntnissen der Landessprachen. Oft sind andere Betroffene und ihre Angehörigen glaubwürdige und hilfreiche Informationsvermittler. Es wird geschätzt, www.tagderkranken.ch dass jeder fünfte Patient heute nach Unterstützung in Online-Gruppen sucht. Auch Selbsthilfegruppen und «Peer-to-Peer»-Angebote sind hilfreich. Auf unserer Website www.tagderkranken.ch in der Rubrik «Service» finden Interessierte Links zu Hilfsangeboten und Informationen rund um die Themen Gesundheit und Krankheit sowie Literaturhinweise und das Faktenblatt mit vertieften Informationen zum diesjährigen Thema. Weiter gibt es in der Rubrik «Aktivitäten» eine Übersicht, welche Veranstaltungen wo und wann stattfinden. Quelle: Verein "Tag der Kranken"

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praxis spagyrica. Eine Alchemie der Heilpflanzen.

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En Suisse, près d’une personne sur six est atteinte de troubles psychiques.

Fast jede sechste Person in der Schweiz ist von psychischen Erkrankungen betroffen. Um die Ressourcen zur Förderung der psychischen Gesundheit gezielt zu stärken, initiiert Gesundheitsförderung Schweiz zwei landesteilspezifische Sensibilisierungskampagnen. Die letzte schweizerische Gesundheitsuntersuchung zeigt, dass rund jede sechste Person an einer oder mehreren psychischen Erkrankungen leidet. Jede zweite Person ist in ihrem Leben mindestens einmal von einer psychischen Störung betroffen. Psychische Erkrankungen verursachen jährlich schätzungsweise Kosten in Höhe von rund sieben Milliarden Schweizer Franken. Breit abgestützte, übergeordnete Gesundheitsstrategie In seiner Strategie «Gesundheit2020» hat sich der Bundesrat generell dafür ausgesprochen, dass Massnahmen zur Förderung der psychischen Gesundheit auf nationaler Ebene zu ergreifen sind. Der vom Bundesamt für Gesundheit, der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und Gesundheitsdirektoren sowie von Gesundheitsförderung Schweiz verfasste Bericht «Psychische Gesundheit in der Schweiz» zeigt den konkreten Handlungsbedarf im Bereich der psychischen Gesundheit auf. Dazu gehört die Realisation einer schweizweiten Sensibilisierungskampagne, welche unter der Federführung von Gesundheitsförderung Schweiz umgesetzt werden soll. Zwei landesteilspezifische Kampagnen Am 10. Oktober, dem internationalen Tag der psychischen Gesundheit, initiiert Gesundheitsförderung Schweiz zwei landesteilspezifische Kampagnen zur Förderung der psychischen Gesundheit. «Um die Bevölkerung zu sensibilisieren, soll den unterschiedlichen sprachlichen und kulturellen Gegebenheiten in der lateinischen und deutschen Schweiz bestmöglich Rechnung getragen werden», erklärt Prof. Dr. Thomas Mattig, Direktor Gesundheitsförderung Schweiz, die Beweggründe für die Lancierung von zwei Kampagnen. «Wir wollten keine neue Kampagne lancieren, sondern auf bestehenden und bereits gut etablierten Ansätzen aufbauen». Für die Deutschschweiz wurde die Kampagne «Wie geht’s Dir?», die in den letzten vier Jahren von diversen Kantonen, Pro Mente Sana und Kinderschutz Schweiz umgesetzt wurde, weiterentwickelt. In der lateinischen Schweiz kommt eine Kampagne zum Einsatz, die auf der bestehenden Informationsplattform «santepsy.ch» basiert. Sie wurde von den lateinischen Kantonen unter Federführung der Conférence latine des affaires sanitaires et sociales (CLASS) und der Coordination romande des associations d'action pour la santé psychique (Coraasp) ins Leben gerufen. Die beiden Kampagnen unterstützen die bereits im Rahmen der kantonalen Aktionsprogramme durchgeführten Aktivitäten der Kantone zur Stärkung der psychischen Gesundheit. Motiv Deutschschweiz: Motive lateinische Schweiz:              Die beiden Kampagnen unterscheiden sich im Auftritt, verfolgen aber die gleichen Zielvorgaben. «Neben der grundsätzlichen Sensibilisierung für die psychische Gesundheit sollen Mittel und Wege aufgezeigt werden, wie die eigenen Ressourcen gestärkt werden können, um kritische Lebenssituationen besser bewältigen zu können. Zudem soll auf Angebote verwiesen werden, welche in solchen Situationen zur Verfügung stehen», erklärt Thomas Mattig. Das Gesamtbudget für Entwicklung und Durchführung der Kampagnen beläuft sich über vier Jahre auf CHF 7.9 Mio. 70% entfallen auf die Deutschschweizer Kampagne und 30% auf die Kampagne für die lateinische Schweiz. Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz    

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Editorial
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Interview

Romain Ducret: Sich selbst zu besiegen, ist der grösste Sieg

Romain Ducret findet Inspiration in der Antike: Platon, Sokrates, Seneca. Ob im Job oder beim Sport – er hilft Menschen, das zu entdecken und zu entwickeln, was sie alle haben: ihr Potenzial. Er beruft sich auf Platon, wenn er sagt: «Sich selbst zu besiegen, ist der grösste Sieg.» Auch mit 60 stellt sich Romain Ducret noch den grössten Herausforderungen. Sie haben zahlreiche Sportarten ausgeübt, auch Fussball. Aber wie kamen Sie zu dieser grossen Leidenschaft für die Berge und den kialpinismus? Vielleicht liegt das in den Genen! Meine Mutter hat diese Leidenschaft an mich weitergegeben und mir als Jugendlicher diese wunderbare Welt eröffnet. Sie haben hunderte Dreiund Viertausender bezwungen und hundertfach an Skitourenwettkämpfen wie der Patrouille des Glaciers (110 km Leistung; 8000 m Höhendifferenz) teilgenommen. Laut Presse haben Sie gar als Einziger jedes Mal teilgenommen? Ich weiss nicht, ob als Einziger. Viele waren gewiss nicht seit 1984 jedes Mal dabei. Aber ganz ehrlich: Ich führe nicht Buch, denn die Freude an der Sache lässt sich nicht in Zahlen beziffern.Mehr Infos (Französisch): RTS TJ, Le 19.30: La patrouille des glaciers, épreuve mentale autant que physique, www.gmrh.ch/articles-de-presse Auch mit 60 haben Sie die Patrouille des Glaciers von Zermatt nach Verbier mitgemacht, aber dann noch, wie jedes Jahr, zusammen mit zwei Mitstreitern eine zusätzliche Herausforderung angenommen. Was war das genau? Übergangslos und in weniger als 22 Stunden sind wir die Strecke Le Bouveret–Zermatt (154 km; 1400 m Höhendifferenz) abgeradelt und haben über den Gletscher (2100 m Höhendifferenz) das Äschhorn (3669 m ü. M.) bestiegen. Sie haben kein Gramm zugenommen, und Ihre Motivation ist ungebrochen. Ihre körperliche Leistungsfähigkeit ist vergleichbar mit jener von vor 30 Jahren, und Sie wirken sehr ausgeglichen. Haben Sie ein Geheimrezept oder einen Zaubertrank wie Asterix? Sicher nicht! Ich habe viel gelesen, sehr viel. Inspiration finde ich nach wie vor bei den alten Griechen. Jeden Tag bin ich hundertfach hingerissen von der Schönheit der Natur, und ich bin mir bewusst, wie privilegiert ich bin, dass ich arbeiten und Sport treiben kann. Sie sind Ausbildner, Hochschuldozent, Job-Coach und Mentalcoach von Sportlern. Sehen Sie Gemeinsamkeiten zwischen Beruf, Sport und rivatleben? Ja, sicher. Ich treffe jedes Jahr Tausende Menschen jeglicher Couleur. Manche sind erfüllt und zufrieden, andere suchen ihren Weg oder sind mit einem schweren Problem konfrontiert. Ganz egal, wie sich die Situation gestaltet: Jeder Mensch hat Entwicklungspotenzial.Mehr Infos (Französisch): La Liberté: Le coaching  répond à un besoin; La tribune de Genève: Stress, pression, responsabilités: Quand le mental des sportifs cède, www.gmrh.ch/articles-de-presse Sie ruhen sich nicht auf Ihren Lorbeeren aus. Ihr nächstes sportliches Ziel könnte etwa die rasche Besteigung des Chimborazo (6268 m ü. M.) in Ecuador sein. Weitere Ziele? Ein sportliches Ziel für 2019. Ansonsten werde ich mich weiterhin von Begegnungen nähren lassen, auch kleine Freuden bewusst wahrnehmen und die Schönheit der Natur geniessen. Redaktion, www.vitamag.chFotos: Romain DucretMehr Infos: Romain Ducret, www.gmrh.ch   RTS – La Matinale 5h - 6h30 (Französisch) L'invité: Romain Ducret, fondateur de l’Académie de coaching éthique

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