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News
Vitamin D3 piccolo aus der praktischen Tropftube, ideal geeignet für Kinder

Vitamin D3 aus der praktischen Tropftube, ideal geeignet für Kinder. Vitamin D ist für ein gesundes Wachstum und eine gesunde Entwicklung der Knochen bei Kindern unerlässlich. Gerade Babys und Kleinkinder, die nicht der prallen Sonne ausgesetzt werden und auch über die Nahrung nur geringe Mengen Vitamin D aufnehmen, ist eine zusätzliche Einnahme von Vitamin D3 daher besonders empfohlen. Die Neuheit D3 piccolo in der praktischen Tropftube ist einfach in der Dosierung und als ölige Lösung ideal geeignet für Kinder. Täglich 2-3 Tropfen Vitamin D3. Nahrungsergänzungsmittel, exklusiv erhältlich in Apotheken und Drogerien.   https://www.streuli-pharma.ch/de/streuli-news/217-piccolo Quelle: Streuli Pharma AG

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Fast jede sechste Person in der Schweiz ist von psychischen Erkrankungen betroffen.

Fast jede sechste Person in der Schweiz ist von psychischen Erkrankungen betroffen. Um die Ressourcen zur Förderung der psychischen Gesundheit gezielt zu stärken, initiiert Gesundheitsförderung Schweiz zwei landesteilspezifische Sensibilisierungskampagnen. Die letzte schweizerische Gesundheitsuntersuchung zeigt, dass rund jede sechste Person an einer oder mehreren psychischen Erkrankungen leidet. Jede zweite Person ist in ihrem Leben mindestens einmal von einer psychischen Störung betroffen. Psychische Erkrankungen verursachen jährlich schätzungsweise Kosten in Höhe von rund sieben Milliarden Schweizer Franken. Breit abgestützte, übergeordnete Gesundheitsstrategie In seiner Strategie «Gesundheit2020» hat sich der Bundesrat generell dafür ausgesprochen, dass Massnahmen zur Förderung der psychischen Gesundheit auf nationaler Ebene zu ergreifen sind. Der vom Bundesamt für Gesundheit, der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und Gesundheitsdirektoren sowie von Gesundheitsförderung Schweiz verfasste Bericht «Psychische Gesundheit in der Schweiz» zeigt den konkreten Handlungsbedarf im Bereich der psychischen Gesundheit auf. Dazu gehört die Realisation einer schweizweiten Sensibilisierungskampagne, welche unter der Federführung von Gesundheitsförderung Schweiz umgesetzt werden soll. Zwei landesteilspezifische Kampagnen Am 10. Oktober, dem internationalen Tag der psychischen Gesundheit, initiiert Gesundheitsförderung Schweiz zwei landesteilspezifische Kampagnen zur Förderung der psychischen Gesundheit. «Um die Bevölkerung zu sensibilisieren, soll den unterschiedlichen sprachlichen und kulturellen Gegebenheiten in der lateinischen und deutschen Schweiz bestmöglich Rechnung getragen werden», erklärt Prof. Dr. Thomas Mattig, Direktor Gesundheitsförderung Schweiz, die Beweggründe für die Lancierung von zwei Kampagnen. «Wir wollten keine neue Kampagne lancieren, sondern auf bestehenden und bereits gut etablierten Ansätzen aufbauen». Für die Deutschschweiz wurde die Kampagne «Wie geht’s Dir?», die in den letzten vier Jahren von diversen Kantonen, Pro Mente Sana und Kinderschutz Schweiz umgesetzt wurde, weiterentwickelt. In der lateinischen Schweiz kommt eine Kampagne zum Einsatz, die auf der bestehenden Informationsplattform «santepsy.ch» basiert. Sie wurde von den lateinischen Kantonen unter Federführung der Conférence latine des affaires sanitaires et sociales (CLASS) und der Coordination romande des associations d'action pour la santé psychique (Coraasp) ins Leben gerufen. Die beiden Kampagnen unterstützen die bereits im Rahmen der kantonalen Aktionsprogramme durchgeführten Aktivitäten der Kantone zur Stärkung der psychischen Gesundheit. Motiv Deutschschweiz: Motive lateinische Schweiz:              Die beiden Kampagnen unterscheiden sich im Auftritt, verfolgen aber die gleichen Zielvorgaben. «Neben der grundsätzlichen Sensibilisierung für die psychische Gesundheit sollen Mittel und Wege aufgezeigt werden, wie die eigenen Ressourcen gestärkt werden können, um kritische Lebenssituationen besser bewältigen zu können. Zudem soll auf Angebote verwiesen werden, welche in solchen Situationen zur Verfügung stehen», erklärt Thomas Mattig. Das Gesamtbudget für Entwicklung und Durchführung der Kampagnen beläuft sich über vier Jahre auf CHF 7.9 Mio. 70% entfallen auf die Deutschschweizer Kampagne und 30% auf die Kampagne für die lateinische Schweiz. Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz    

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Pirmin Schwegler und Bea Heim ausgezeichnet

Die Krebsliga Schweiz würdigt Fussballer Pirmin Schwegler für sein Engagement für krebsbetroffene Kinder und Jugendliche mit dem Anerkennungspreis. Nationalrätin Bea Heim erhält die Krebsmedaille für ihren Einsatz in der Gesundheitspolitik, der auch Krebspatientinnen und Krebspatienten zugutekommt. Der mit 5000 Franken dotierte Anerkennungspreis geht an Personen und Organisationen, die sich mit herausragenden Projekten für die Verbesserung der Situation von Krebsbetroffenen einsetzen. So wie Pirmin Schwegler. Als Kleinkind an Leukämie erkrankt, erfüllt er sich später seinen Kindheitstraum und wird Profi-Fussballspieler. Diese Bekanntheit nutzt er, um die Öffentlichkeit zum Thema Kinderkrebs zu sensibilisieren. Regelmässig besucht Schwegler kleine Patientinnen und Patienten im Spital auf der Krebsstation, unterstützt Spendenprojekte und mobilisiert für die gute Sache. Für seine Spendenaktion «Mein Klub – meine Hilfe» etwa nutzte er seine Kontakte aus der Fussballwelt und gemeinsam erreichten sie den stolzen Betrag von 117 803 Franken für krebskranke Kinder und Jugendliche. Übergabe an Pirmin Schwegler durch Geschäftsführerin Dr. Kathrin Kramis-Aebischer und PD Dr. med. Gilbert Zulian, Präsident der Krebsliga Schweiz, Quelle: Krebsliga Schweiz   Die Krebsmedaille würdigt besondere Verdienste auf dem Gebiet der Früherkennung sowie der Bekämpfung der Krebskrankheiten und ihrer Folgen. Sie geht dieses Jahr an SP-Nationalrätin Bea Heim, die Betroffenen auf politischer Ebene Gehör verschafft und unaufhörlich auf den dringenden Handlungsbedarf in der Pflege aufmerksam macht. Heim engagiert sich auch für weitere Anliegen, für die sich die Krebsliga Schweiz stark macht, etwa für bezahlbare Medikamentenpreise. Bea Heim mit Geschäftsführerin Dr. Kathrin Kramis-Aebischer und PD Dr. med. Gilbert Zulian, Präsident der Krebsliga Schweiz, Quelle: Krebsliga Schweiz Quelle: Krebsliga Schweiz  

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Editorial

Medikamentendispenser: kleine Box, grosse Wirkung

Mehrfachmedikationen bergen insbesondere bei älteren Menschen die Gefahr von unerwünschten Wirkungen, Überdosierungen, Wechselwirkungen und Einnahmefehlern. Wechselwirkungen treten in durchschnittlich 13% der Fälle bei 2 Medikamenten, in 38% bei vier und in 82% bei sieben oder mehr Medikamenten auf. Unerwünschte Wirkungen sind bei schätzungsweise 14,6 bis 35% der über 65-Jährigen zu beobachten, ein Drittel davon wäre vermeidbar. Wer würde angesichts dieser Zahlen noch an der Nützlichkeit einer Medikamentenbox zweifeln?

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Interview

Romain Ducret: Sich selbst zu besiegen, ist der grösste Sieg

Romain Ducret findet Inspiration in der Antike: Platon, Sokrates, Seneca. Ob im Job oder beim Sport – er hilft Menschen, das zu entdecken und zu entwickeln, was sie alle haben: ihr Potenzial. Er beruft sich auf Platon, wenn er sagt: «Sich selbst zu besiegen, ist der grösste Sieg.» Auch mit 60 stellt sich Romain Ducret noch den grössten Herausforderungen. Sie haben zahlreiche Sportarten ausgeübt, auch Fussball. Aber wie kamen Sie zu dieser grossen Leidenschaft für die Berge und den kialpinismus? Vielleicht liegt das in den Genen! Meine Mutter hat diese Leidenschaft an mich weitergegeben und mir als Jugendlicher diese wunderbare Welt eröffnet. Sie haben hunderte Dreiund Viertausender bezwungen und hundertfach an Skitourenwettkämpfen wie der Patrouille des Glaciers (110 km Leistung; 8000 m Höhendifferenz) teilgenommen. Laut Presse haben Sie gar als Einziger jedes Mal teilgenommen? Ich weiss nicht, ob als Einziger. Viele waren gewiss nicht seit 1984 jedes Mal dabei. Aber ganz ehrlich: Ich führe nicht Buch, denn die Freude an der Sache lässt sich nicht in Zahlen beziffern.Mehr Infos (Französisch): RTS TJ, Le 19.30: La patrouille des glaciers, épreuve mentale autant que physique, www.gmrh.ch/articles-de-presse Auch mit 60 haben Sie die Patrouille des Glaciers von Zermatt nach Verbier mitgemacht, aber dann noch, wie jedes Jahr, zusammen mit zwei Mitstreitern eine zusätzliche Herausforderung angenommen. Was war das genau? Übergangslos und in weniger als 22 Stunden sind wir die Strecke Le Bouveret–Zermatt (154 km; 1400 m Höhendifferenz) abgeradelt und haben über den Gletscher (2100 m Höhendifferenz) das Äschhorn (3669 m ü. M.) bestiegen. Sie haben kein Gramm zugenommen, und Ihre Motivation ist ungebrochen. Ihre körperliche Leistungsfähigkeit ist vergleichbar mit jener von vor 30 Jahren, und Sie wirken sehr ausgeglichen. Haben Sie ein Geheimrezept oder einen Zaubertrank wie Asterix? Sicher nicht! Ich habe viel gelesen, sehr viel. Inspiration finde ich nach wie vor bei den alten Griechen. Jeden Tag bin ich hundertfach hingerissen von der Schönheit der Natur, und ich bin mir bewusst, wie privilegiert ich bin, dass ich arbeiten und Sport treiben kann. Sie sind Ausbildner, Hochschuldozent, Job-Coach und Mentalcoach von Sportlern. Sehen Sie Gemeinsamkeiten zwischen Beruf, Sport und rivatleben? Ja, sicher. Ich treffe jedes Jahr Tausende Menschen jeglicher Couleur. Manche sind erfüllt und zufrieden, andere suchen ihren Weg oder sind mit einem schweren Problem konfrontiert. Ganz egal, wie sich die Situation gestaltet: Jeder Mensch hat Entwicklungspotenzial.Mehr Infos (Französisch): La Liberté: Le coaching  répond à un besoin; La tribune de Genève: Stress, pression, responsabilités: Quand le mental des sportifs cède, www.gmrh.ch/articles-de-presse Sie ruhen sich nicht auf Ihren Lorbeeren aus. Ihr nächstes sportliches Ziel könnte etwa die rasche Besteigung des Chimborazo (6268 m ü. M.) in Ecuador sein. Weitere Ziele? Ein sportliches Ziel für 2019. Ansonsten werde ich mich weiterhin von Begegnungen nähren lassen, auch kleine Freuden bewusst wahrnehmen und die Schönheit der Natur geniessen. Redaktion, www.vitamag.chFotos: Romain DucretMehr Infos: Romain Ducret, www.gmrh.ch   RTS – La Matinale 5h - 6h30 (Französisch) L'invité: Romain Ducret, fondateur de l’Académie de coaching éthique

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Artikel

Mehr Sicherheit bei der Medikamenteneinnahme

Unsere Lebenserwartung steigt stetig. Damit stellen die Betagten von heute neue Anforderungen an Pflege und Selbständigkeit Die Vielzahl von Medikamenten und Produktenamen birgt ein Gesundheitsrisiko für die Betroffenen. Welche Lösungen gibt es für sie bzw. ihre Betreuenden, damit Pillen nicht noch kränker machen? Verursacht die Einnahme eines Medikamentes schädliche Nebenwirkungen unabhängig davon, ob es falsch eingenommen bzw. vergessen wird, spricht man von einer medikamentösen Iatrogenie. Bei Betagten estehen diesbezüglich zahlreiche Risikofaktoren: Abnahme von Beweglichkeit und kognitiven Leistungen, Sehschwäche, soziale Isolierung oder Polymedikation. Angepasste Lösungen Ein Nullrisiko gibt es bei Medikamenten nicht. Trotzdem lassen sich Fehlerquellen minimieren. Mit einem Wochenspender lässt sich die wöchentliche Einnahme im Voraus planen. Die bewährten Dosierspender, die für jeden Tag und jede Tageszeit ein Fach bereithalten, lassen sich von der Pflegefachperson oder den Betreuenden für die ganze Woche im Voraus befüllen. So wird die Verordnung eingehalten, die Betreuenden sind beruhigt und der/die Behandelte profitiert von einer konsequenteren Therapie. Medikamente: Die richtige Dosierung zur rechten Zeit Damit ein Medikament gut wirkt, muss es auch richtig eingenommen werden. Im Alltag ist das aber nicht immer so einfach. Diabetes, Bluthochdruck, Rheuma ... Bei so manchen chronischen Leiden müssen die Betroffenen täglich mehrere Medikamente ­einnehmen. Aber, Hand aufs Herz: Wer kann schon immer so diszipliniert an alles denken? Verschobene Essenszeiten, komplizierte ­Einnahmevorschriften und ein aktiver Lebensstil können schon einmal dazu führen, dass das eine oder andere Medikament auf der Strecke bleibt. Nicht eingehaltene Therapie­vorschriften können zu ­Rückfällen und Verschlimmerungen führen Hier ist aber Vorsicht geboten: Eine nicht eingehaltene Einnahmeempfehlung kann drastische Folgen haben. So kann z. B. eine verminderte Wirksamkeit den Arzt oder die Ärztin fälschlicherweise dazu veranlassen, die Dosierung zu erhöhen. Eine ungenaue Einnahme oder das frühzeitige Absetzen von Antibiotika kann zu einer Resistenz der Krankheitserreger führen. Trotz diesen Risiken, so haben Studien gezeigt, tun sich mehr als die Hälfte der Chronischkranken schwer, ihre Medikamente richtig einzunehmen. Die Pharma­industrie ist sich des Problems bewusst und sucht nach Möglichkeiten, die Häufigkeit der ­Einnahme dank innovativen Verabreichungsformen – Pflaster, Impfungen oder Kombi­präparate – zu vermindern. Wo eine Mehrfacheinnahme trotzdem erforderlich ist, kann aber eine Pillbox wertvolle Dienste leisten. Für alle, die nicht dauernd Tabletten zählen möchten: der Tablettendosierer Das antike Silberdöschen mit filigranen Verzierungen hat längst ausgedient. Heute bietet der Markt eine Fülle ausgeklügelter Formen und Systeme: solche für zu Hause und unterwegs, für einen Tag oder eine ganze Woche usw. So findet jeder und jede genau das Richtige. Einige Modelle erinnern sogar mit einem akustischen Signal an die Einnahmezeit, andere wieder sind mit einem Tablettenteiler oder -pulverisierer ausgestattet. Ihre Vielseitigkeit macht sie zu einem beliebten Accessoire auch für jene, die eine Kur mit Nahrungsergänzungspräparaten durchführen oder ihre Medikamente nur in kleinen Portionen in die Ferien mitnehmen möchten.

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