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Fast jede sechste Person in der Schweiz ist von psychischen Erkrankungen betroffen.

Fast jede sechste Person in der Schweiz ist von psychischen Erkrankungen betroffen. Um die Ressourcen zur Förderung der psychischen Gesundheit gezielt zu stärken, initiiert Gesundheitsförderung Schweiz zwei landesteilspezifische Sensibilisierungskampagnen. Die letzte schweizerische Gesundheitsuntersuchung zeigt, dass rund jede sechste Person an einer oder mehreren psychischen Erkrankungen leidet. Jede zweite Person ist in ihrem Leben mindestens einmal von einer psychischen Störung betroffen. Psychische Erkrankungen verursachen jährlich schätzungsweise Kosten in Höhe von rund sieben Milliarden Schweizer Franken. Breit abgestützte, übergeordnete Gesundheitsstrategie In seiner Strategie «Gesundheit2020» hat sich der Bundesrat generell dafür ausgesprochen, dass Massnahmen zur Förderung der psychischen Gesundheit auf nationaler Ebene zu ergreifen sind. Der vom Bundesamt für Gesundheit, der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und Gesundheitsdirektoren sowie von Gesundheitsförderung Schweiz verfasste Bericht «Psychische Gesundheit in der Schweiz» zeigt den konkreten Handlungsbedarf im Bereich der psychischen Gesundheit auf. Dazu gehört die Realisation einer schweizweiten Sensibilisierungskampagne, welche unter der Federführung von Gesundheitsförderung Schweiz umgesetzt werden soll. Zwei landesteilspezifische Kampagnen Am 10. Oktober, dem internationalen Tag der psychischen Gesundheit, initiiert Gesundheitsförderung Schweiz zwei landesteilspezifische Kampagnen zur Förderung der psychischen Gesundheit. «Um die Bevölkerung zu sensibilisieren, soll den unterschiedlichen sprachlichen und kulturellen Gegebenheiten in der lateinischen und deutschen Schweiz bestmöglich Rechnung getragen werden», erklärt Prof. Dr. Thomas Mattig, Direktor Gesundheitsförderung Schweiz, die Beweggründe für die Lancierung von zwei Kampagnen. «Wir wollten keine neue Kampagne lancieren, sondern auf bestehenden und bereits gut etablierten Ansätzen aufbauen». Für die Deutschschweiz wurde die Kampagne «Wie geht’s Dir?», die in den letzten vier Jahren von diversen Kantonen, Pro Mente Sana und Kinderschutz Schweiz umgesetzt wurde, weiterentwickelt. In der lateinischen Schweiz kommt eine Kampagne zum Einsatz, die auf der bestehenden Informationsplattform «santepsy.ch» basiert. Sie wurde von den lateinischen Kantonen unter Federführung der Conférence latine des affaires sanitaires et sociales (CLASS) und der Coordination romande des associations d'action pour la santé psychique (Coraasp) ins Leben gerufen. Die beiden Kampagnen unterstützen die bereits im Rahmen der kantonalen Aktionsprogramme durchgeführten Aktivitäten der Kantone zur Stärkung der psychischen Gesundheit. Motiv Deutschschweiz: Motive lateinische Schweiz:              Die beiden Kampagnen unterscheiden sich im Auftritt, verfolgen aber die gleichen Zielvorgaben. «Neben der grundsätzlichen Sensibilisierung für die psychische Gesundheit sollen Mittel und Wege aufgezeigt werden, wie die eigenen Ressourcen gestärkt werden können, um kritische Lebenssituationen besser bewältigen zu können. Zudem soll auf Angebote verwiesen werden, welche in solchen Situationen zur Verfügung stehen», erklärt Thomas Mattig. Das Gesamtbudget für Entwicklung und Durchführung der Kampagnen beläuft sich über vier Jahre auf CHF 7.9 Mio. 70% entfallen auf die Deutschschweizer Kampagne und 30% auf die Kampagne für die lateinische Schweiz. Quelle: Gesundheitsförderung Schweiz    

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Pirmin Schwegler und Bea Heim ausgezeichnet

Die Krebsliga Schweiz würdigt Fussballer Pirmin Schwegler für sein Engagement für krebsbetroffene Kinder und Jugendliche mit dem Anerkennungspreis. Nationalrätin Bea Heim erhält die Krebsmedaille für ihren Einsatz in der Gesundheitspolitik, der auch Krebspatientinnen und Krebspatienten zugutekommt. Der mit 5000 Franken dotierte Anerkennungspreis geht an Personen und Organisationen, die sich mit herausragenden Projekten für die Verbesserung der Situation von Krebsbetroffenen einsetzen. So wie Pirmin Schwegler. Als Kleinkind an Leukämie erkrankt, erfüllt er sich später seinen Kindheitstraum und wird Profi-Fussballspieler. Diese Bekanntheit nutzt er, um die Öffentlichkeit zum Thema Kinderkrebs zu sensibilisieren. Regelmässig besucht Schwegler kleine Patientinnen und Patienten im Spital auf der Krebsstation, unterstützt Spendenprojekte und mobilisiert für die gute Sache. Für seine Spendenaktion «Mein Klub – meine Hilfe» etwa nutzte er seine Kontakte aus der Fussballwelt und gemeinsam erreichten sie den stolzen Betrag von 117 803 Franken für krebskranke Kinder und Jugendliche. Übergabe an Pirmin Schwegler durch Geschäftsführerin Dr. Kathrin Kramis-Aebischer und PD Dr. med. Gilbert Zulian, Präsident der Krebsliga Schweiz, Quelle: Krebsliga Schweiz   Die Krebsmedaille würdigt besondere Verdienste auf dem Gebiet der Früherkennung sowie der Bekämpfung der Krebskrankheiten und ihrer Folgen. Sie geht dieses Jahr an SP-Nationalrätin Bea Heim, die Betroffenen auf politischer Ebene Gehör verschafft und unaufhörlich auf den dringenden Handlungsbedarf in der Pflege aufmerksam macht. Heim engagiert sich auch für weitere Anliegen, für die sich die Krebsliga Schweiz stark macht, etwa für bezahlbare Medikamentenpreise. Bea Heim mit Geschäftsführerin Dr. Kathrin Kramis-Aebischer und PD Dr. med. Gilbert Zulian, Präsident der Krebsliga Schweiz, Quelle: Krebsliga Schweiz Quelle: Krebsliga Schweiz  

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Mehr ist nicht immer ein Plus. Gemeinsam entscheiden.

Über die Hälfte Bevölkerung in der Schweiz hat das Gefühl, sie selbst oder Personen in ihrem Umfeld hätten schon einmal eine unnötige medizinische Behandlung erhalten. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die der Verein smarter medicine – Choosing Wisely Switzerland in Auftrag gegeben hat. Studien zeigen sogar, dass etwa 20 bis 30 Prozent der Gesundheitskosten durch Behand-lungen verursacht werden, die medizinisch nicht angezeigt sind. Deshalb lanciert der Verein smarter medicine Anfang Oktober eine breit angelegte Kampagne, welche auf das Thema der Fehl- und Überversorgung in der Medizin aufmerksam macht. Der Verein smarter medicine – Choosing Wisely Switzerland beauftragte das Meinungsforschungs-institut GfK, eine repräsentative Umfrage zu medizinischer Fehl- und Überversorgung durchzuführen 1. Das sind die wichtigsten Resultate: • 40 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass in der Schweiz in der medizinischen Versor-gung zu viel oder das Falsche gemacht wird. • Über 50 Prozent der Befragten bestätigen, dass sie das Gefühl haben, sie selbst oder Personenin ihrem Umfeld hätten schon einmal eine unnötige Behandlung erhalten. • Fast die Hälfte der Befragten gibt zudem an, dass sie beim Arztbesuch das Gefühl hatte, nichtalles verstanden zu haben. Was hilft gegen Über- und Fehlversorgung in der Medizin? Folgende Massnahmen stehen für die Befragten im Vordergrund: • 1. Eine Zweitmeinung bei einem anderen Arzt, einer anderen Ärztin einholen. • 2. Mehr Zeit für das Gespräch bei der Ärztin, beim Arzt. • 3. Bessere Informationen über die Behandlungs- und Diagnosemethoden. • 4. Sanktionen gegen Ärztinnen und Ärzte, die aus Kostengründen mehr verschreiben oder the-rapieren als notwendig wäre. «Es gibt in der Schweiz eine medizinische Überversorgung und dies ist den Leuten auch wirklich bewusst», fasst Antoine Casabianca, Vertreter der Konsumentenorganisationen im Vorstand des Vereins smarter medicine die Resultate der Umfrage zusammen. Insbesondere, so Casabianca, möchte die Bevölkerung besser und verständlicher informiert werden, um die Entscheidungen der medizinischen Fachleute nachvollziehen und kritisch überprüfen zu können. «Mit der Aufbereitung von glaubwürdigen und nachprüfbaren Informationen entspricht die Kampagne von smarter medi-cine einem wichtigen Bedürfnis in der Bevölkerung», stellt er fest. Gute Verankerung bei Fachgesellschaften und Spitälern Für Jean-Michel Gaspoz, Präsident von smarter medicine und ehemaliger Chefarzt an den Univer-sitätsspitälern in Genf, ist der Zeitpunkt für die Informationsoffensive bei den Patient/-innen richtig. Denn im vergangenen Jahr sei es gelungen, immer mehr ärztliche Fachgesellschaften für die Pub-likation von Listen mit unnötigen Behandlungen zu motivieren. «Heute verfügen wir über fast 50 konkrete Empfehlungen von 8 Fachgesellschaften, von der Allgemeinen Inneren Medizin bis zu den Radioonkologen, die fachlich und wissenschaftlich fundiert sind. Es zeigt, dass die Ärztinnen und Ärzte sich der Problematik bewusst sind», sagt Gaspoz. Auf der Basis dieser Empfehlungen könne nun die Information und vor allem auch der Dialog mit Patientinnen und Patienten verstärkt werden. 1 Die Umfrage wurde zwischen 28. Juni und 3. Juli 2018 online bei rund 1000 Personen in der Deutschschweiz und der Romandie durchgeführt Von links: Jean-Michel Gaspoz, Brida von Castelberg, Bernadette Häfliger Berger, Erika Ziltener, Antoine Casabianca, Quelle: ©smarter medicine Gaspoz stellt in Aussicht, dass in den kommenden Monaten noch weitere Listen publiziert werden. Zudem weist er auf eine neue Initiative von verschiedenen Spitälern hin, die unter dem Namen «Smarter Hospital» die Implementierung der Empfehlungen im medizinischen Alltag anstreben. «Das ist eine aktive Massnahme, um die Qualität der Behandlung zu verbessern und der Verschwendung von Ressourcen in der Medizin entgegenzuwirken», betont er. Informieren und sensibilisieren Die Empfehlungen der Fachgesellschaften spielen eine zentrale Rolle in der Kampagne von smarter medicine. «Wir wollen aber, dass die Patientinnen und Patienten besser verstehen, was ihnen die Fach-Experten vorschlagen. Und wir wollen, dass medizinische Fachpersonen mit dem Behandelten auf Augenhöhe diskutieren können, welche Diagnose- und Therapiemethode für sie die richtige ist», bemerkt die ehemalige Chefärztin Brida von Castelberg, Vizepräsidentin der Schweizerischen Stiftung SPO Patientenschutz und Vorstandsmitglied von smarter medicine. Da-rum hat der Verein die bestehenden Empfehlungen, die sich an Fachpersonen richten, in eine Sprache übersetzen lassen, die auch für medizinische Laien verständlich ist. Alle Empfehlungen sind auf der Plattform www.smartermedicine.ch in Deutsch und Französisch abrufbar. Brida von Castelberg fügt hinzu: «Die Leute sollen auch merken, dass mehr nicht immer ein Plus, neu nicht immer besser und teurer nicht immer wirkungsvoller ist. Es geht darum, für sich zu be-stimmen, wie die eigene Gesundheit und die Lebensqualität am besten erhalten werden kann.» Mit einer Social-Media-Kampagne möchte man die breite Bevölkerung für diese Botschaft sensibilisieren. Gemeinsam entscheiden Für Erika Ziltener, Präsidentin des Dachverbandes der Schweizerischen Patientenstellen (DVSP) und Mitglied im Vorstand von smarter medicine, ist das Gespräch zwischen Behandelnden und Be-handelten entscheidend. Das Prinzip des «Shared Decision Makings» sei ein offener Dialog, der zu einem partizipativen Entscheid führe. «Dabei ist jede Frage an die Ärztin oder den Arzt erlaubt – ja sogar erwünscht. Wichtig ist, dass die Patientinnen und Patienten eine eigene Risiko-Kompe-tenz erlernen.» Allerdings: «Auch wenn die Entscheidung für oder gegen eine Therapie bezie-hungsweise eine Abklärung in einem gemeinsamen Gespräch getroffen wird, wird die Verantwor-tung nicht auf die Betroffenen abgeschoben. Die Behandelnden tragen immer die Verantwortung für die Therapie », so Ziltener. Das Informationsangebot von smarter medicine sei eine gute Er-gänzung zum Beratungs- und Informationsangebot der Patientenorganisationen und führe dazu, dass die Behandelten mündige und selbstbestimmte Entscheidungen fällen könnten. Quelle: SSMIG, smarter medicine, Medienmitteilung, 01.10.2018  

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Editorial

Medikamentendispenser: kleine Box, grosse Wirkung

Mehrfachmedikationen bergen insbesondere bei älteren Menschen die Gefahr von unerwünschten Wirkungen, Überdosierungen, Wechselwirkungen und Einnahmefehlern. Wechselwirkungen treten in durchschnittlich 13% der Fälle bei 2 Medikamenten, in 38% bei vier und in 82% bei sieben oder mehr Medikamenten auf. Unerwünschte Wirkungen sind bei schätzungsweise 14,6 bis 35% der über 65-Jährigen zu beobachten, ein Drittel davon wäre vermeidbar. Wer würde angesichts dieser Zahlen noch an der Nützlichkeit einer Medikamentenbox zweifeln?

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Interview

Romain Ducret: Sich selbst zu besiegen, ist der grösste Sieg

Romain Ducret findet Inspiration in der Antike: Platon, Sokrates, Seneca. Ob im Job oder beim Sport – er hilft Menschen, das zu entdecken und zu entwickeln, was sie alle haben: ihr Potenzial. Er beruft sich auf Platon, wenn er sagt: «Sich selbst zu besiegen, ist der grösste Sieg.» Auch mit 60 stellt sich Romain Ducret noch den grössten Herausforderungen. Sie haben zahlreiche Sportarten ausgeübt, auch Fussball. Aber wie kamen Sie zu dieser grossen Leidenschaft für die Berge und den kialpinismus? Vielleicht liegt das in den Genen! Meine Mutter hat diese Leidenschaft an mich weitergegeben und mir als Jugendlicher diese wunderbare Welt eröffnet. Sie haben hunderte Dreiund Viertausender bezwungen und hundertfach an Skitourenwettkämpfen wie der Patrouille des Glaciers (110 km Leistung; 8000 m Höhendifferenz) teilgenommen. Laut Presse haben Sie gar als Einziger jedes Mal teilgenommen? Ich weiss nicht, ob als Einziger. Viele waren gewiss nicht seit 1984 jedes Mal dabei. Aber ganz ehrlich: Ich führe nicht Buch, denn die Freude an der Sache lässt sich nicht in Zahlen beziffern.Mehr Infos (Französisch): RTS TJ, Le 19.30: La patrouille des glaciers, épreuve mentale autant que physique, www.gmrh.ch/articles-de-presse Auch mit 60 haben Sie die Patrouille des Glaciers von Zermatt nach Verbier mitgemacht, aber dann noch, wie jedes Jahr, zusammen mit zwei Mitstreitern eine zusätzliche Herausforderung angenommen. Was war das genau? Übergangslos und in weniger als 22 Stunden sind wir die Strecke Le Bouveret–Zermatt (154 km; 1400 m Höhendifferenz) abgeradelt und haben über den Gletscher (2100 m Höhendifferenz) das Äschhorn (3669 m ü. M.) bestiegen. Sie haben kein Gramm zugenommen, und Ihre Motivation ist ungebrochen. Ihre körperliche Leistungsfähigkeit ist vergleichbar mit jener von vor 30 Jahren, und Sie wirken sehr ausgeglichen. Haben Sie ein Geheimrezept oder einen Zaubertrank wie Asterix? Sicher nicht! Ich habe viel gelesen, sehr viel. Inspiration finde ich nach wie vor bei den alten Griechen. Jeden Tag bin ich hundertfach hingerissen von der Schönheit der Natur, und ich bin mir bewusst, wie privilegiert ich bin, dass ich arbeiten und Sport treiben kann. Sie sind Ausbildner, Hochschuldozent, Job-Coach und Mentalcoach von Sportlern. Sehen Sie Gemeinsamkeiten zwischen Beruf, Sport und rivatleben? Ja, sicher. Ich treffe jedes Jahr Tausende Menschen jeglicher Couleur. Manche sind erfüllt und zufrieden, andere suchen ihren Weg oder sind mit einem schweren Problem konfrontiert. Ganz egal, wie sich die Situation gestaltet: Jeder Mensch hat Entwicklungspotenzial.Mehr Infos (Französisch): La Liberté: Le coaching  répond à un besoin; La tribune de Genève: Stress, pression, responsabilités: Quand le mental des sportifs cède, www.gmrh.ch/articles-de-presse Sie ruhen sich nicht auf Ihren Lorbeeren aus. Ihr nächstes sportliches Ziel könnte etwa die rasche Besteigung des Chimborazo (6268 m ü. M.) in Ecuador sein. Weitere Ziele? Ein sportliches Ziel für 2019. Ansonsten werde ich mich weiterhin von Begegnungen nähren lassen, auch kleine Freuden bewusst wahrnehmen und die Schönheit der Natur geniessen. Redaktion, www.vitamag.chFotos: Romain DucretMehr Infos: Romain Ducret, www.gmrh.ch   RTS – La Matinale 5h - 6h30 (Französisch) L'invité: Romain Ducret, fondateur de l’Académie de coaching éthique

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Artikel

Vagisan® Schutz-Salbe

Atmungsaktive, schützende Salbe für den äusseren Intimbereich Bei Neigung zu Hautreizungen im äusseren Intimbereich Viele Frauen kennen diese Beschwerden, aber gesprochen wird kaum darüber: Die Haut im äusseren Intimbereich – manchmal bis hin zum Po – fühlt sich wund an, ist gerötet, brennt und juckt. Mögliche Auslöser für Hautreizungen Vielfältige Einflüsse können den natürlichen Haut- schutz im äusseren Intimbereich stören – vor allem, wenn sie über längere Zeit immer wieder auf die Haut einwirken. Beispielsweise sind das: Körperausscheidungen wie Urin und Stuhlreste (z. B. bei Blasenschwäche bzw. Inkontinenz), Ausfluss aus der Scheide, Menstruationsblut und Schweiss; sportliche Aktivitäten wie Rad- und Motorradfahren, Reiten, Joggen und Marathonlauf; Reibungseffekte durch eng sitzende Unterwäsche und Kleidung, Slipeinlagen oder raues Toilettenpapier; Reibungseffekte, wenn Haut auf Haut scheuert; übersteigerte Hygienemassnahmen, wie zu häufiges Waschen des äusseren Intimbereichs. So kann Vagisan Schutz-Salbe schützen Vagisan Schutz-Salbe wurde speziell für die Anwendung im äusseren Intimbereich entwickelt. Die Salbe ist besonders weich, leicht verstreichbar und haftet gut auf der Haut. Aufgrund der Zusammensetzung, die u. a. hautfreundliche Öle und Wachse pflanzlichen Ursprungs enthält, bildet sie auf der Haut einen wasserabweisenden Schutzfilm und lässt die Haut trotzdem «atmen». So kann die Haut vor hautreizenden Einflüssen und damit vor dem Wundwerden im äusseren Intim- und Po-Bereich geschützt werden, ohne dass ein Feuchtigkeitsstau entsteht. Vagisan Schutz-Salbe enthält keine Mineralfette und keine Silikone. Wie wird Vagisan Schutz-Salbe angewendet? Die Salbe wird im äusseren Intimbereich in den regelmässig betroffenen Arealen dünn aufgetragen und verteilt. Eine jeweils erbsengrosse Menge reicht z. B. völlig für den vorderen bzw. hinteren Intimbereich aus. Die Salbe kann 1–2 x täglich, nach Bedarf auch öfter angewendet werden. Insbesondere empfiehlt sich eine Anwendung: NACH dem Waschen; NACH der Benutzung von Toilettenpapier, rund um den After VOR und NACH dem Stuhlgang; VOR sportlichen Aktivitäten; Vagisan Schutz-Salbe kann im äusseren Intimbereich auch während der Periode angewendet werden. Wichtige Hinweise Vagisan Schutz-Salbe sollte bei Verwendung von Kondomen aus Latex nicht unmittelbar vor dem Intimverkehr angewendet werden, weil die Reissfestigkeit von Latex durch die Salbe beeinträchtigt werden kann. Quelle: Alcina AG

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